Warendorf
Wunder aus Bollweiler wächst am Uhlenpatt

Sonntag, 22.11.2009, 21:11 Uhr

Milte - Eine Streuobstwiese legte die Arbeitsgruppe Umwelt und Verkehr im Arbeitskreis Milter Bürger am Samstagvormittag am Uhlenpatt an. Das Grundstück gehört den Entsorgungsbetrieben der Stadt Warendorf , die auf dieser Fläche ein Regenrückhaltebecken haben.

Um den eingezäunten Bereich dieses Beckens war noch genügend freie Fläche, die von der Arbeitsgruppe jetzt mit alten Apfelsorten bepflanzt wurde. Die Kosten für diese Bäume übernahm der Kreis Warendorf, die Arbeit wurde ausgeführt von der Arbeitsgruppe und einem Familienkreis der Kolpingsfamilie.

Die fachkundige Leitung der Pflanzaktion lag in den Händen von Detlef Bäumer , Freckenhorst, Mitglied der Kreisjägerschaft. Bäumer zeigte auch den richtigen Beschnitt junger Apfelbäume. Bei der Anpflanzung wurde darauf geachtet, dass zum Uhlenpatt hin in der ersten Reihe Apfelsorten zum direkten Verzehr angepflanzt wurden. Hier können in wenigen Jahren Gravensteiner, Rote Sternrenette, Dülmener Rose und Biesterfelder Renette gegessen werden.

In der „Apfelsaft-Reihe“ stehen Sorten wie Jakob Lebel , Schöner aus Herrnhut, Gelber Richard und Westfälischer Gülderling. In der „Lagerapfel-Reihe“ sind Sorten wie Boskop, Rheinischer Krummstiel und Luxemburger Renette zu finden.

Es wurden aber auch Walnussbäume und Haselnusssträucher gepflanzt. Bei den Walnüssen handelt es sich um je einen Baum der Sorten Kurmarker und Geisenheimer. Die Haselnuss-Sorten tragen die Namen Cosforder Zeller, Frühe Nottingham, Hallesche Riesen, Römische Zeller, Webbs Preisnuss und Wunder aus Bollweiler.

Ein älterer Schlehenbestand blieb erhalten, damit aus deren Früchten wohlschmeckender „Aufgesetzter“ produziert werden kann. Eine Probe davon servierte Jöppe Dreimann, der dieses Getränk selbst hergestellt hatte.

Für die weitere Pflege der Streuobstwiese setzt sich ein Familienkreis der Kolpingsfamilie ein.

Um die Arbeitsgruppe und den Familienkreis bei Laune zu halten, stifteten der Kegelclub „Die goldene Sieben“ und Jochem Roters, Inhaber des Gasthofes Biedendieck, eine kräftige Erbsensuppe.

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