Warendorf
Milte freut sich über den ersten Platz

Mittwoch, 09.12.2009, 14:12 Uhr

Milte - „Als der zweite Preis bekanntgegeben wurde, dachten wir: ,Schade, das war´s“, beschreibt Claire Mesch schmunzelnd die wohl spannendsten Minuten des Dienstagabends im Düsseldorfer Ständehaus , die in einer handfesten Überraschung gipfelten. Der mit 6000 Euro dotierte erste Hauptpreis des Robert-Jungk-Preises ging an die Milter Bürger. „Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet“, freut sich Dr. Hermann Mesch über die Auszeichnung der Milter „Zukunftswerkstatt“.

In ihrer Bewerbung um den wichtigsten landesweiten Zukunftspreis hatten Mesch, Vorsitzender des Arbeitskreises Milter Bürger, und Bernhard Lienkamp, Sprecher des Arbeitskreises sowie Vorsitzender des Koordinierungsausschusses, insbesondere betont, dass ihre Zukunftswerkstatt zu einer Bewusstseinserweiterung im Dorf geführt habe.

Die 18-köpfige Jury habe die Bürgerbefragung ausdrücklich gewürdigt, bemerkte Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen in ihrem Grußwort. Die Auszeichnung honoriere außerdem das Engagement der Arbeitskreise, die zum Wohle aller Bürger den Uhlenpatt und eine Streuobstwiese angelegt, sich erfolgreich für die Verbesserung der verkehrlichen Situation in Milte eingesetzt haben und sich auch auf sozialer Ebene betätigen, etwa indem sie sich intensiv um Neubürger bemühen.

Mit dem Robert-Jungk-Preis, den das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, das Städte-Netzwerk NRW, die Robert-Jungk-Stiftung Salzburg sowie weitere Partner ausloben, wurden in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal Projekte, Einrichtungen, Initiativen und Unternehmen ausgezeichnet, die einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in den Kommunen Nordrhein-Westfalens leisten.

Allen Preisträgern gemein ist, dass sie nachahmenswerte Beispiele für eine lebendige Zukunft darstellen - ganz im Sinne Robert Jungks.

Über 270 Projekte hatten sich auf den mit insgesamt 23 000 Euro dotierten Preis beworben. Nachdem die Vorjury eine Vorauswahl getroffen hatte, befand die hochkarätig besetzte Jury über die verbliebenen 29 Projekte.

Ihren ersten Hauptpreis begossen die Milter Bürger, die in Fahrgemeinschaften in die Landeshauptstadt gefahren waren, bis zum späten Abend im Ständehaus. Selbstverständlich werde das Ereignis auch in Milte gefeiert, verrät Claire Mesch. Über das Wann und Wie müsse noch entschieden werden. Ähnlich verhält es sich mit dem Verwendungszweck für das Preisgeld. Wie dieses sinnvoll eingesetzt werden kann, soll in aller Ruhe besprochen werden.

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