Warendorf
Events auf dem Prüfstand

Donnerstag, 13.05.2010, 08:05 Uhr

Warendorf - „Wir haben in den letzten vier Jahren mehr Mitgliederbeiträge einnehmen und neue Mitglieder gewinnen können“, informierte Rolf Möllmann , der zusammen mit Stephan Krückemeyer einstimmig auf der Mitgliederversammlung der Warendorfer Kaufmannschaft als Vorstandsführungsteam wiedergewählt wurde.

Neuer Kassierer ist Christoph Berger, als Schriftführerin fungiert nun Angelika Lieftüchter-Todt. Beisitzer wurden Rudolf Hülsmann, Hans-Heinrich Eikmeier, Benedikt Eikelmann, Patrick Schönau, Egbert Kottenstede, Anita Rendón und Torsten Krumme. Kassenprüfer sind Benedikt von Ketteler und Marion Sondermann. Mit einem kleinen Präsent wurden die ausscheidenden Vorstandmitglieder Thomas Hölscher , Bärbel Kuschinski, Huwe Henkenjohann, Hartwig Neehues und Thomas Ende verabschiedet.

„Das Modell Doppelspitze hat sich bewährt. Doch haben wir in den letzten zwei Jahren die Grenzen des Ehrenamtes gesehen“, präsentierte Möllmann die neuen Mitarbeiter Rosi Frohne-Feidieker (Organisation Events), Emanuel Droste zu Senden (Organisation Fettmarkt ) und Marlis Temme (Buchhaltung), die sich selbst vorstellten. „Der Fettmarkt 2009, den Droste zu Senden organisierte, war rekordträchtig“, lobte Möllmann. Aufgrund des Plus in der Kasse beschloss die Versammlung einstimmig, die zwei Zusatzmonatsbeiträge zu streichen und den Grundbeitrag von bisher mindestens 15 Euro (je nach Mitarbeiterzahl) um zehn Prozent zu erhöhen.

„Wir wollen mit unseren Veranstaltungen mehr Frequenz und ein Gefühl von Urbanität schaffen, die Stadt inszenieren“, eröffnete Berger die Diskussion über sämtliche Events, die auf den Prüfstand gestellt wurden. „Wir müssen entweder massiv noch was auf die Schippe legen oder uns auf Highlights konzentrieren.“

Das Frühlingserwachen locke viele auswärtige Kunden an, wurde als „gigantischer Erfolg“ verbucht. Das Ziel, mit dem Käse- und Spargelmarkt „einen dauerhaft besseren Samstagsmarkt auf dem Marktplatz“ einzurichten, sei nicht erreicht worden. Besonders nachmittags fehle „ein Motivationsanreiz wieder in die Stadt zu kommen“. Der Vorschlag von Demir Demiroski eine Kunstveranstaltung zu integrieren, wurde aufgenommen und der Künstler zum Organisator ernannt.

Heiß diskutiert wurde der „Schnäppchen-Markt“ im Juni. „Wir müssen in Warendorf anders sein als andere, dann machen auch alle mit“, setzte sich Thomas Hölscher ein. Das Weinfest dagegen fällt 2010 komplett aus. Am „Tag der Landwirtschaft“ wird es keinen offen Sonntag mehr geben. „Das funktioniert nicht.“

Aufgrund neuen Baurechtes muss ab sofort jede Veranstaltung über Rosi Frohne-Feidieker bei der Stadtverwaltung beantragt werden. Beifall erhielt ein leidenschaftliches Plädoyer von Hölscher für die Parade der Pferdeskulpturen Dieses gut angenommene Marketinginstrument sei noch längst noch ausgereizt.

Als letztes Programmpunkt stand die Gesellschaft für Parken in Warendorf auf der Agenda. „Es kann nicht Aufgabe der Kaufmnannschaft sein ein Parkhaus zu betreiben“, sagte Möllmann. Die Mitgliederversammlung beschloss, die Gesellschaftsgründung zu vollziehen und für eine Übergangszeit bis zur Realisation eines konkreten Projektes als Treuhänder für private Anteile zu fungieren.

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