Warendorf
Nähere Zukunft gesichert

Montag, 14.06.2010, 11:06 Uhr

Freckenhorst - In die nächsten drei Jahren müssen sich die Besucher des Freckenhorster Lehrschwimmbeckens keine Sorgen machen: Der Nutzungsvertrag mit den Stadtwerken laufe zwar am 15. Oktober nach vier Jahren aus, einen Tag später trete jedoch ein neuer Vertrag mit den Stadtwerken in Kraft, wie Günter Schröer vom Vorstand des Fördervereins „Pro Bad“ am Freitag auf der Generalversammlung in der Gaststätte Bürgerstuben berichtete. Die wohl größte Änderung im Vertrag ist, dass der „Pro Bad“-Vorstand informiert wird, sollte es Verhandlungen zum Verkauf der Schwimmhalle geben, da mit dem Verkauf der Vertrag automatisch aufgelöst wird.

Der Vorsitzende Dieter Mevert zeigte sich jedoch zuversichtlich, schließlich hätten die Stadtwerke mit einer neuen Wanne im Keller gerade erst in die Technik investiert: „Das ist etwas für die Zukunft.“

Eine weitere Investition in die Zukunft steht noch an: Die Heizung soll auf Gas umgestellt werden. Die Mitglieder des Fördervereins beschlossen einstimmig, mit 15 000 Euro einen Großteil der Kosten zu übernehmen.

Dieter Mevert blickte auf das vergangene Jahr zurück. Seit einigen Jahren hat sich die Mitgliederzahl des 2003 gegründeten Vereins bei gut 400 eingependelt. „Es gibt andere Vereine für andere, größere Bäder, die froh wären, wenn sie so viele Mitglieder hätten“, zeigte sich der Vorsitzende stolz.

Aber auch die weiteren Zahlen erfreuten Mevert. Mit 20 587 Nutzern an den 90 Öffnungstagen im letzten Jahr sei man am Limit angekommen. Neben den Schulen wird das Becken auch für Schwimmkurse von Pro Bad, der Wasserwacht, den Freckenhorster Werkstätten und einer Physiotherapie-Praxis genutzt. Mit Fotos wurde das Leben im Bad gezeigt. Dieter Mevert dankte allen Helfern und Ausbildern, die im Bad aktiv sind. Allein aus der DRK-Wasserwacht seien bis zu 25 Betreuer aktiv.

Nach dem Kassenbericht von Rainer Kieskemper wurden Dieter Mevert, Rainer Kieskemper und Beisitzerin Gaby Nüßing einstimmig im Amt bestätigt.

Leicht angehoben wurden die Gebühren für die verschiedenen „Pro Bad“-Kurse. Man liege aber weiterhin unter den Kosten für Kurse in der Umgebung, versicherte Mevert. Außerdem hat der Verein ein Gütesiegel erworben, mit dem die Kursteilnehmer ihre Kosten als Präventivmaßnahme von der Krankenkasse erstattet bekommen können.

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