Warendorf
Mit der SPD geht es aufwärts

Donnerstag, 01.07.2010, 23:07 Uhr

Warendorf - Große Einigkeit herrschte in der Delegiertenversammlung des SPD-Stadtverbandes Warendorf. Vorsitzender Bodo Mantey wurde im Hotel „Im Engel“ einstimmig in seinem Amt bestätigt, seine Vorstandskollegen freuten sich über das gleiche Ergebnis. Bis auf zwei Ausnahmen handelte es sich um Wiederwahlen.

Gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende sind Mechtild Gedigk-Staljan (für Christian Elsner ), Bernhard Ossege und Monika Kaiser. Bernhard Karger übernahm das Amt des Schriftführers, während Dr. Erich Tertilt weiterhin dafür sorgt, dass die Kasse stimmt. Als Beisitzer gehören zum Vorstand des Stadtverbands Andrea Kleene-Erke (Vorsitzende der Ratsfraktion), Christian Elsner (Vorsitzender Freckenhorst), Wolfgang Stüker (Vorsitzender Warendorf) und Peter Böhm (Vorsitzender Einen/Müssingen). Die Kasse prüfen in den nächsten Jahren Ulla Holldack, Georg Schmitz und Wolfgang Richter.

Zu Beginn hatte Vorsitzender Bodo Mantey kurz das Ergebnis der Landtagswahlen beleuchtet und festgestellt: „Mit der SPD geht es wieder aufwärts.“ Allerdings sei es bedauerlich, dass der Kreis Warendorf jetzt weder über einen SPD-Bundestags- noch Landtagsabgeordneten verfüge. Um diese Lücken so weit wie möglich zu schließen, müssten die Ortsvereine umso mehr arbeiten, machte Mantey deutlich.

Der Stadtverbandsvorsitzende zeigte sich zufrieden darüber, dass es Hannelore Kraft in Düsseldorf nun mit einer Minderheitsregierung versuchen wolle. Die fehlende Stimme zur Mehrheit werde sich für konkrete Projekte bei verschiedenen Parteien finden lassen. In einem Fünf-Parteien-System ließen sich Mehrheiten auf allen Ebenen anders kaum finden, nannte Bodo Mantey die Stadt Warendorf und umliegende Städte und Gemeinden als Beispiele. Auch dort müssten Mehrheiten immer wieder neu organisiert werden. Für ihn stand deshalb fest: „Das Regieren wird schwieriger, doch ist das eine große Chance fürs Parlament.“

Das finanzielle Polster des SPD-Stadtverbands hat sich im vergangenen Jahr um rund 9000 Euro verringert, da der Kommunalwahlkampf finanziert werden musste. Die Kassenprüfer Ulla Holldack und Georg Schmitz hatten jedoch nichts zu beanstanden. Allerdings fließt zurzeit weniger Geld in die Kasse des Stadtverbandes, da sich die Zahl der Ratsmitglieder um zwei verringert hat. Im Herbst soll entschieden werden, wie darauf reagiert werden kann.

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