Warendorf
Schwerstarbeit in der Boxengasse

Dienstag, 20.07.2010, 07:07 Uhr

Hoetmar - Als am Sonntag die Moto GP Stars um Jorge Lorenzo , Daniel Pedrosa oder Valentino Rossi mit ihren Maschinen über den Sachsenring donnerten, war in Hoetmar das Motorsportevent des Jahres längst Geschichte. Bereits zum fünften Mal lockten die Hoetmarer Racing Days am Samstagnachmittag viele Anhänger des Mofasports an die Grand Prix Strecke südwestlich des Golddorfes, wo tolle Stimmung herrschte.

Besonderheit des Rennens: Jedes der zwölf Teams bestand aus mindestens vier Teilnehmern, von denen jeder Fahrer mindestens eine Runde fahren musste.

Per „Le Mans Start“, bei dem die Fahrer zu ihren Maschinen sprinten mussten, wurde das 2,4-Stunden-Rennen gestartet, und nun wartete auf die Fahrer ein anspruchsvoller Rundkurs mit mehreren Sprungkombinationen und vielen Überholmöglichkeiten.

Nach einigen Runden herrschte bereits Schwerstarbeit im Boxenbereich, da die ersten Mofas, die einen Hubraum von 50 ccm und eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten durften, schwächelten. Die Schrauber und Tüftler tankten die Maschinen auf einer Gummimatte wieder auf oder versuchten Defekte schnell zu beheben - meistens mit Erfolg.

Zeitgleich entwickelte sich auf dem Rundkurs mehr und mehr ein packender Dreikampf, den die „Mofa Power Stewwert“, kurz Mops, mit 146 zurückgelegten Rennrunden für sich entscheiden konnte. Den zweiten Rang sicherten sich die „Kolbenfresser“ mit 142 Runden, vor den „37 ohne Zwiebeln“ mit 141 Runden, während die Mofapioniere des Golddorfes „Jagdgeschwader Hoetmar“ einen respektablen Mittelfeldplatz errangen. Das „Jagdgeschwader“ hatte 2005 die Schrauberszene Hoetmars dafür begeistert, ein Mofarennen zu veranstalten, das sich bis heute voll etabliert hat.

„Das Rennen hat einfach riesigen Spaß gemacht“, waren sich die vielen Teilnehmer einig und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Für die Einhaltung der Sicherheit garantierten während des Rennens das Streckenpersonal und die Jury, während für das leibliche Wohl aller Besucher bestens gesorgt wurde.

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