Warendorf
Bereicherndes Erlebnis

Freckenhorst - Ganz im Zeichen der bevorstehenden Ankunft des Herrn stand am Abend des dritten Sonntags im Advent das wieder begeisternde Konzert des Kammerchors Freckenhorst in der Pfarrkirche St. Bonifatius. „Hebt euch, ihr Tore, unser König kommt“ sangen zu Beginn im Adventsdialog die Solisten, Sopranistin Bettina Meier und Bass-Bariton Winfried Beuse, ehe der gesamte Chor...

Dienstag, 14.12.2010, 00:12 Uhr

Freckenhorst - Ganz im Zeichen der bevorstehenden Ankunft des Herrn stand am Abend des dritten Sonntags im Advent das wieder begeisternde Konzert des Kammerchors Freckenhorst in der Pfarrkirche St. Bonifatius . „Hebt euch, ihr Tore, unser König kommt“ sangen zu Beginn im Adventsdialog die Solisten, Sopranistin Bettina Meier und Bass-Bariton Winfried Beuse , ehe der gesamte Chor im Wechselgesang mit den zahlreichen Besuchern die vier Strophen des bekannten und eingängigen Liedes „Macht hoch die Tür“ erklingen ließ. Das Konzert war als eine einstündige Andacht angelegt. Schriftlesungen von Pfarrer em. Helmut Hortmann mit Texten zum Thema aus einem Psalm und aus Büchern von Jesaja wurden abgelöst vom Chorgesang. Mit den Werken der Komponisten Michael Praetorius (1571-1621), Kurt Thomas (1904-1973), Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901), Lorenz Maierhofer (geboren 1956) und John Rutter (geboren 1945) wurde eine hervorragende Auswahl getroffen. Das bereichernde Gesangserlebnis wurde wesentlich mitgetragen von der klaren und präzisen Art des Dirigierens von Ulrich Grimpe, bestens unterstützt von Heinz Braunsmann aus Everswinkel an der Orgel. Einen besonderen Eindruck hinterließ das frische und sehr flotte „Halleluja“ von Lorenz Maierhofer. Diesen Chorsatz dürfte auch der gesamte Chor besonders liebgewonnen haben, schien er doch während des Vortrags noch weiter aufzublühen. Auch wählte der Chor dieses Stück für die geforderte Zugabe. Solistisch traten dabei wiederum Bettina Meier und Winfried Beuse hervor. Die vom Chor, seinem Leiter und dem Orgelbegleiter erzeugte gute Abendstimmung wurde erneut von allen Besuchern mitgetragen, als vor dem geplanten Abgesang des Chores mit einer Komposition von Alfred Hochedlinger das mächtige „Tauet Himmel, den Gerechten: Wolken regnet ihn herab“ erklang. In dem bis auf den letzten Platz gefüllten Kirchenraum hallte dieser Klang kräftig nach als Ausdruck des Wunsches im Lied: „Erde, jauchze auf in Wonne bei dem Strahl der neuen Sonne, werde alles Lobgesang“.

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