Warendorf
Tour durch die Lokalpolitik

Mittwoch, 09.02.2011, 23:02 Uhr

Warendorf - Es gibt einige neue Gesichter im SPD-Ortsvorstand, aber im Stamm bleibt die Mannschaft weiter am Ball: Wolfgang Stüker wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt. Mit Bodo Mantey macht auch einer der Stellvertreter weiter. Neu als Partei-Vize ist Markus Haffke.

Kassierer Dr. Erich Tertilt und Schriftführer Bernhard Karger wurden im Amt bestätigt. Beisitzer sind Klaus Artmann , Marius Dabeck, Günther Hagedorn, Udo Schöne, Joachim Schulz und Laura Wewers - ein junges neues Gesicht im Parteivorstand.

Bei seinem Rückblick auf die vergangenen Monate lobte Wolfgang Stüker die gute Teamarbeit im Vorstand und die Zusammenarbeit mit der Ratsfraktion.

Zufrieden zeigte sich Stüker mit einigen Veranstaltungen, die guten Zulauf hatten. Dabei ging es, wie beim Thema „Abzocke im Internet“, nicht immer nur um Politik. Ein politisches Highlight sei die Veranstaltung mit NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider gewesen, die die SPD gemeinsam mit den Grünen und den Gewerkschaften IG Metall, Komba und Verdi organisiert hat. Ansonsten war die politische Arbeit in den vergangenen beiden Jahren naturgemäß von den Wahlkämpfen im Bund (2009) und in NRW (2010) geprägt.

Eine kritische Stimme aus den Reihen der Mitglieder gab es aber auch: Josef Mersmann bemängelte, dass es öfter Veranstaltungen mit lokalpolitischen Themen hätte geben können, bei denen die Vertreter der SPD-Ratsfraktion das aktuelle Geschehen erläutern. Mersmann nannte als Themen die Landesgartenschau, die Stadtstraße Nord oder die B 64n.

Aktuelle Berichte aus der Lokalpolitik gab es an diesem Abend ausreichend - da konnte sich Mersmann jedenfalls nicht beschweren: Fraktions-Sprecherin Andrea Kleene-Erke machte zum Beispiel die positive Einstellung der SPD zur Landesgartenschau deutlich, zu der die Fraktion nach intensiven Diskussionen, die auch kritische Aspekte angesprochen hätten, gekommen sei.

Positives kam von Kleene-Erke zu den Plänen des Planers Ferdinand Leve für die Emsinsel - Stichwort Hippologicum. Da müssten zwar die Investorenfrage und einige andere Details noch geklärt werden, aber: „Das hat Charme.“

Klaus Artmann referierte den Stand der Dinge in Sachen Bahnstrecke, wo man Schritt für Schritt Verbesserungen erreiche. Nachdem östlich von Warendorf einige Bahnübergänge geschlossen oder ausgebaut wurden, müsse man das nun in Richtung Münster weiter vorantreiben. Artmann bemängelte allerdings auch, dass „sich das hinzieht“. Das liege aber nicht an der Stadt Warendorf, sondern vor allem an den bürokratischen Hürden, die zum Beispiel das Eisenbahn-Bundesamt im Verfahren immer wieder aufbaue.

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