Warendorf
Kammer-Musical: Leise und sehr natürlich

Samstag, 12.03.2011, 16:03 Uhr

Warendorf - Nach dem Musical „Blutsbrüder“ im Herbst letzen Jahres wagen sich jetzt vier Musical-„Verrückte“ des Mariengymnasiums an ein kleines Kammermusical heran: Das „Orangenmädchen“.

Am 17. Juni wird sich der Vorhang des Warendorfer Theaters zum ersten Mal für die Darsteller und Sänger heben. Eine kleine Kostprobe gab es am Freitag im Theater am Wall beim Jour Fixe.

Joachim Holling , Leiter des Projektes, sagte dazu: „In unseren großen Projekten treten oft ausgezeichnete Solisten hervor, die auch bereit sind, sich größeren Anforderungen zu stellen. Dieses Mal ist es reizvoll, mit nur wenigen und gleichzeitig hoch motivierten Schülerinnen und Schülern ein dramaturgisch und musikalisch anspruchsvolles Werk zu inszenieren. So etwas macht irre viel Spaß.“

Mit dem Orangenmädchen, die Vorlage lieferte Jostein Gaarder („Sofies Welt“), hat Joachim Holling ein Stück gefunden, in dem nur vier Personen auf der Bühne agieren. Im Warendorfer Theater am Wall werden das Charlotte Gengenbach, Maria Bergmann, Hermann Bedke und Johannes Niehaus sein. Holling freut sich, dass mit Hermann Bedke auch ein Laurentianer mit im Boot sitzt. Warum sollte man solch eine Kooperation, wie sie ja in Oberstufenkursen die Regel zwischen den Warendorfer Gymnasien sei, nicht auch für solche Projekte nutzen, meint Holling. Für das Orangenmädchen sei es auf jeden Fall eine echte Bereicherung.

Genau genommen sind es sogar fünf Schauspieler, die agieren. Denn die Rolle des 17-jährigen Georg, gespielt von Johannes Niehaus, wird in Rückblenden auch vom „einst kleinen“ Georg gespielt. Die Fünftklässler des MGW sind dafür schon zu groß. Aber auf der Suche nach einem sehr jungen Georg scheint die Musicalcrew fündig geworden zu sein.

Neben den genannten Bühnenakteuren werden mit Ines Niehaus am Piano und Philipp Lichtenthaler am Cello zwei Instrumentalisten die Bühne musikalisch erleuchten.

Ein Wochenende mit Intensivproben brachte alle Beteiligten zusammen. Mit von der Partie waren Alisa Voß (Bühnenbild, Plakat), Alex Voß (Bühnenbau), Freddy Mentrup (Homepage), Jhonas Wernery (Tontechnik) und Felix Plum (PR, Fotos). Etwa fünfundzwanzig Mitwirkende werden am Schluss dafür Sorge tragen, dass die Aufführung im Juni gelingt. Nach einer allerersten Durchlaufprobe waren sich alle Beteiligten sicher, dass das Orangenmädchen viel Potenzial in Handlung und Musik hat, um das Warendorfer Publikum zu verzaubern.

Joachim Holling sagt abschließend: „Ich glaube, das Berührende an diesem Stück ist, dass es leise und sehr natürlich daher kommt. Und dann noch diese wunderbare Musik.“

Geplant sind drei Vorstellungen am 17., 18. und 19. Juni. Weitere Informationen zum Stück findet man auf der Internet-Seite des Mariengymnasiums unter

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