Warendorf
Einblick in ein bewegtes Leben: Hanna Bentfeld wird 85

Warendorf - Schon morgens trudelten die ersten Gratulanten ein, die mit einem Glas Sekt und Häppchen begrüßt wurden. Hanna Bentfeld feierte gestern ihren 85. Geburtstag. Die in Altona (Hamburg) geborene Warendorferin kam vor 51 Jahren in die Pferdestadt. Über viele Jahre hinweg engagierte sie sich in der Politik und war Gründerin des Deutsch-Irischen Freundeskreises. Wegen...

Donnerstag, 09.06.2011, 00:06 Uhr

Warendorf - Schon morgens trudelten die ersten Gratulanten ein, die mit einem Glas Sekt und Häppchen begrüßt wurden. Hanna Bentfeld feierte gestern ihren 85. Geburtstag. Die in Altona (Hamburg) geborene Warendorferin kam vor 51 Jahren in die Pferdestadt. Über viele Jahre hinweg engagierte sie sich in der Politik und war Gründerin des Deutsch-Irischen Freundeskreises. Wegen ihres Einsatzes für soziale Belange erhielt das CDU-Mitglied das Bundesverdienstkreuz . „Das war vor fünfzehn Jahren, ich war gerade 70 geworden“, erinnert sich die leidenschaftliche Klavierspielerin, die als Musiklehrerin gearbeitet hat. „Auch heute habe ich noch Kontakt zu einigen meiner damaligen Schüler“, freut sich Hanna Bentfeld. Die Musik zieht sich durch die ganze Familie. „Meine Mutter spielte schon Klavier, ich studierte Musik und auch meine Tochter und meine Enkelkinder sind musikalisch. Das liegt wohl an den Genen“, lacht das Geburtstagskind. Zu den irischen Bekanntschaften aus ihrer aktiven Zeit als Geschäftsführerin des Freundeskreises hat die 85-Jährige noch Kontakt. „Ich warte schon auf den Anruf aus Irland“, lacht sie. Sowieso war Hanna Bentfeld in ihrem Leben immer wachsam und offen für Neues: „Man muss jede Gelegenheit beim Schopfe packen“, sagt sie. „Nicht wegsehen, sondern hingucken und weitermachen“, so das Motto der Musikerin. Nach diesem Credo erreichte sie in der Politik viel: Von 1974 bis 1989 war sie Kreistagsabgeordnete, nachdem sie Ende der 60er in die CDU eingetreten war. Gleich zu Beginn ihres politischen Engagements gründete sie die Frauen-Union im Kreis. Auch die Organisation der Tagesmütter führte sie zusammen mit ihren Kollegen in den 70er im Kreis ein. „Es ist schön, wenn man auf solche Meilensteine zurückschauen kann.“ Ein Geburtstagsgeschenk gab es natürlich auch: Ihr Mann, der ehemalige AWG-Lehrer Wilhelm Bentfeld, hat eine Flusskreuzfahrt von Berlin nach Hamburg gebucht. „Dann sehe ich endlich mal meine Heimatstadt wieder“, sagt die 85-Jährige voller Vorfreude.

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