Mit Sport den Alltag meistern
Neuer Lehrgang an der Bundeswehrsportschule zur Einsatznachbereitung für verwundete Soldaten

Warendorf -

Sie wollen behandelt werden, wie jeder andere auch. Allerdings fühlen sich viele Soldaten der Bundeswehr, die verwundet aus Kriegsgebieten zurückkehren, in herkömmlichen Rehabilitationsmaßnahmen oft nicht richtig verstanden.

Freitag, 04.11.2011, 19:11 Uhr

Auf dem Weg zurück in ein normales Leben möchte die Sportschule der Bundeswehr hier mit einem neuen Lehrgang einen wichtigen Beitrag leisten. Unter dem Titel „Sport für Einsatzgeschädigte“ läuft zur Zeit in Kooperation mit dem Sportmedizinischen Institut der Bundeswehr an der Sportschule in Warendorf ein Pilotlehrgang zur Einsatznachbereitung für Verwundete.
Bereits seit über zwei Wochen läuft der Lehrgang – mit Erfolg. Elf Soldaten nehmen an dem Projekt teil und sind überzeugt von der positiven Wirkung des Sports: „Hier glaubt man an uns. Das bringt uns mental nach vorne“, sagt einer der Verwundeten. „Wir wollen die Patienten fordern, aber nicht überfordern“, sagt Oberstarzt Dr. Andreas Lison . Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme, wurde für die Soldaten ein Trainingsplan mit physiotherapeutischer Betreuung erstellt. Neben Kräftigungsübungen für die Muskulatur, standen Spinning, Fußball und sportliche Ausflüge auf dem Stundenplan. Die Soldaten sind überzeugt vom Konzept: „Ich würde sogar ein halbes Jahr hier bleiben“, sagte einer von ihnen.
| Westfalen

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