The 10 Sopranos
Mit Charme und Esprit

warendorf -

Diese Formation nahm das Publikum mit auf eine Reise durch 300 Jahre Musikgeschichte. Ob bei „Adiemus“ walisische Weisen erklangen, Herbert Grönemeyer zum Mambo animierte, Dusty Springfield seinen „Son of a Preach Man“ beisteuerte, immer gaben die zehn Sopranistinnen jedem Song ein ganz individuelles Gewand. „The 10 Sopranos“ erobereten das Theater am Wall.

Freitag, 17.02.2012, 14:02 Uhr

The 10 Sopranos : Mit Charme und Esprit
„The 10 Sopranos“ haben ein Repertoire, bei denen nicht nur ihre facettenreichen Stimmen für Begeisterung sorgen, sondern auch ihre weiblichen Reize zusätzliche Würze geben. Foto: Engels

Mit ihren ausdrucksstarken Stimmen eroberten „The 10 Sopranos “ das Theater am Wall und bereiteten den über 260 Liebhabern gehobener Unterhaltung einen verzaubernden Abend. Als weibliches Pendant zu den australischen „The Ten Tenors“ haben sie ein anderes Repertoire, bei dem nicht nur ihre facettenreichen Stimmen für Begeisterung sorgen, sondern auch ihre weiblichen Reize. Diese wurden in die wunderbar zur Musik passenden Choreografien der Show eingebunden und gaben eine zusätzliche Würze.

Mögen die allesamt ausgebildeten Sängerinnen auch aus ganz unterschiedlichen Musikgenres kommen, so verbindet sie offensichtlich ihre starke Liebe zu Gesang und niveauvollem Entertainment. Schon bei ihrer Ankunft am Nachmittag war dies zu spüren. Es verbreitete sich sofort eine positive Stimmung im Theater am Wall, als der Pianist im Foyer auf dem betagten Klavier seine Finger virtuos über die Tasten huschen ließ.

Mit einem „Just Sing He Yo“ ging es zu einem wahren Feuerwerk aus Oper, Kunstlied, Musical, Gospel, Soul, Rock und Pop, wobei sicherlich jeder Besucher sein passendes Lieblingslied fand. Bei dieser facettenreichen Auswahl passten die Songs aber auch genau zu den individuellen Qualitäten der einzelnen Sängerinnen. Ob solistisch oder als großes Ensemble, „The 10 Sopranos“ zeigten mit ihrem „The Best of Music“, dass ihre Stimmlage einfach mehr zu bieten hat.

Mit Charme und Esprit knüpften sie ein starkes Band zum Publikum, das sich von ihnen verzaubern ließ und den Abend mit seiner mitreißenden Musik einfach genoss. Ob sie mit einem Medley aus dem französischen Film „Die Kinder des Monsiuer Mathieu“ den „Les Petits Chanters de Saint-Marc“ in Lyon Konkurrenz machten oder als singende Nonnen beim „Sister Act“-Medley himmlische Regionen eroberten, immer spürte man die Intensität und Gefühlstiefe des Gesangs.

Diese Formation nahm das Publikum mit auf eine Reise durch 300 Jahre Musikgeschichte. Ob bei „ Adiemus “ walisische Weisen erklangen, Herbert Grönemeyer zum Mambo animierte, Dusty Springfield seinen „Son of a Preach Man“ beisteuerte, immer gaben die zehn Sopranistinnen jedem Song ein ganz individuelles Gewand. Diese gesangliche Wandlungsfähigkeit riss ebenso mit, wie das schauspielerische Können beim brillanten „My Fair Lady“- Medley. Eliza Doolittle und Professor Higgins hätte dies sicherlich genauso gefallen wie dem begeisterten Publikum.

Die Sängerinnen verstehen sich einfach glänzend untereinander: „Bei uns haben wir keine einzige Zicke in der Truppe“, sagte die Tourmanagerin in der Pause. „Sonst könnte man solch eine Tournee nicht auf die Beine stellen.“

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