Verein für Freizeitservice und Jugendarbeit
Hinter den Kulissen aktiv

Warendorf -

Die Mitglieder des kleinen, aber überaus engagierten Vereins agieren überwiegend im Hintergrund und dennoch, oder gerade deswegen sind sie für die Jugendarbeit in Warendorf von überaus großer Bedeutung. Gerade einmal elf Mitglieder stark ist der Verein für Freizeitservice und Jugendarbeit (VFJ) und trotzdem stemmen die Mitglieder eine ganze Reihe von Aufgaben.

Sonntag, 13.05.2012, 08:05 Uhr

Vielen Warendorfern ist das Ramasuri-Rock-Festival, das Warendorfer Jugendforum und vielleicht der Skate-Jam bekannt. Doch wer steckt neben der Stadt Warendorf genau dahinter? Es ist der Verein für Freizeitservice und Jugendarbeit (VFJ). Die Mitglieder des kleinen, aber überaus engagierten Vereins, agieren überwiegend im Hintergrund und dennoch, oder gerade deswegen sind sie für die Jugendarbeit in Warendorf von überaus großer Bedeutung. Gerade einmal elf Mitglieder stark ist der Verein und trotzdem stemmen die Mitglieder eine ganze Reihe von Aufgaben.

Der Vorläufer des Vereins war der Ferien- und Freizeitservice. Dieser wurde 1972 mit dem Zweck gegründet, sich in der Beratung, Information, Vermittlung sowie Vorbereitung, Organisation und Veranstaltung von Ferienfreizeiten zu engagieren.

Bis circa Mitte der 80er Jahre liefen diese Aktivitäten reibungslos. Doch dann ging das Engagement stark zurück. Es dauerte noch bis zum Jahr 1999, bis die Zeit erneut reif war und engagierte Warendorfer den Verein unter dem heutigen Namen neu gegründeten. Dabei wurde das Ziel des Vereins erweitert: Flexible, projektorientierte Angebote in den Feldern der außerschulischen Jugendarbeit lautete von nun an das Credo. Erster Vorsitzender wurde damals Georg Tewes , der den Verein bis 2009 führte.

Durch die Unterstützung des Vereins, der maßgeblich für die Finanzierung der verschiedenen Projekte zuständig ist, haben sich im Laufe der Jahre viele Veranstaltungen zu einer regelmäßigen Einrichtung entwickelt. Dabei ist für die Mitglieder die Nachhaltigkeit der Projekte entscheidend. „Die Jugendlichen sollen sich darauf verlassen können, dass etwas passiert“, sagt Dieter Nissen , zweiter Vorsitzender des Vereins.

Und so steckt der VFJ nicht nur hinter großen Veranstaltungen, sondern auch hinter einer ganzen Anzahl kleinerer Projekte. Unter dem Titel „Löcher bohren“ wurde ein Mädchenprojekt zur Selbstbehauptung finanziert oder auch „Ich sehe was, was ihr nicht seht: Mich!“, ein Filmprojekt mit muslimischen Mädchen an der Hauptschule in Freckenhorst. Auch in diesem Jahr hat der Verein wieder viel vor. Angefangen bei den drei großen Veranstaltungen Jugendforum „Yes we can“, dem Skate-Jam auf den Kleinspielfeldern und dem Ramasuri-Rock-Festival im September, gab es bereits im April eine Veranstaltung zum Geocaching für in der Jugendarbeit Engagierte. Außerdem wird es ein Projekt „Kraftpakete“ geben, das sich mit Selbstbehauptung für Jungen beschäftigt. Daneben steht noch „BEN“ an. BEN ist die Abkürzung für Bildungs- und Erziehungsnetzwerk Milte-Einen-Müssingen. Das Projekt befasst sich mit der Erarbeitung pädagogischer Grundlagen der Kooperation in der Elementar- und Primarerziehung und richtet sich an Eltern, Lehrer, Erzieher und Vereine.

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