Mittagessen gesichert
Partyservice für Gesamtschüler

Warendorf -

Damit der Ganztagsbetrieb an der Gesamtschule gesichert ist, muss es einen Mittagstisch geben. Die Stadt suchte nach einem geeigneten Caterer. Ein Festwirt aus Everswinkel springt zunächst für ein Jahr in Bresche. In einen Jahr will die Stadt dann die Küche vergrößert haben. Wie im „Bistro 32“ soll dann vor Ort gekocht werden.

Dienstag, 03.07.2012, 16:07 Uhr

Mittagessen gesichert : Partyservice für Gesamtschüler
Die Ausgabenküche in der Hauptschule Hinter den drei Brücken reicht vorne und hinten nicht aus, um den Ansturm der Gesamtschüler, die hier nach den Sommerferien erstmals ihr Mittagessen einnehmen werden, zu bewältigen. Für ein Jahr springt jetzt der Partyservice Strohbücker in die Bresche und serviert ein warmes Essen. Foto: Edler

Jetzt ist es amtlich: die Ausgabenküche in der Hauptschule Hinter den drei Brücken reicht vorne und hinten nicht aus, um den Ansturm der Gesamtschüler, die hier nach den Sommerferien erstmals ihr Mittagessen einnehmen werden, zu bewältigen. Das bestätigte gestern Dr. Martin Thormann , Erster Beigeordneter der Stadt, im WN-Gespräch. Die Küche ist nicht für 200 Essen ausgerichtet. Um aber am 22. August starten zu können, hat die Stadt mit dem Partyservice Strohbücker aus Everswinkel einen Caterer gefunden, der das Essen mittags warm anliefert. Zunächst für ein Jahr. Ein Mittagessen wird um drei Euro kosten, so Thormann.

Damit der Ganztagsbetrieb an der Gesamtschule gesichert ist, muss es einen Mittagstisch geben. In der Schulmensa der jetzigen Hauptschule werden zurzeit 70 Essen ausgegeben. Kooperationspartner der Hauptschule in Sachen Mittagessen ist die Deula, die aber signalisiert hat, dass sie über 200 Mittagessen nicht mehr bewältigen kann. Im zweiten Schuljahr werden es 300 Essen sein. Tendenz steigend.

Die Stadt suchte nach einem geeigneten Caterer. Der Festwirt aus Everswinkel springt zunächst für ein Jahr in Bresche. In einen Jahr will die Stadt dann die Küche vergrößert haben. Wie im „Bistro 32“ soll dann vor Ort gekocht werden. Auch an ähnliche bauliche Dimensionen denkt die Stadt, die für die Baumaßnahme kräftig in die Tasche greifen muss. Entsprechende Gelder sollen im Haushalt 2013 verankert werden. Wie hoch die Investition sein wird, vermochte Thormann noch nicht zu sagen. Nur so viel: „Wie im Bistro 32 werden wir hier einen zweiten Standort aufbauen, an dem bis zu 400 warme Mahlzeiten ausgeben werden können.“ Dabei war die Ausgabenküche samt Sitzbereich und Kiosk gerade erst neu gebaut worden.

„Fredi“, das Integrations-unternehmen unter dem Dach der Freckenhorster Werkstätten, das das Bistro 32 (Mensa im Schulzentrum) und die Bistros in der Von-Galen-Realschule sowie im Laurentianum betreibt, wird nach Fertigstellung sicherlich eine sichere Option als künftiger Betreiber der Schulmensa sein.

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