LWL-Tagesklinik feiert Richtfest
Versorgungslücke geschlossen

Warendorf -

Mit dem Bau der LWL-Tagesklinik wird eine Versorgungslücke bei der Betreuung im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie geschlossen. Am Mittwoch feierten die Verantwortlichen, Vertreter der Politik, Nachbarn und Bauarbeiter nun großes Richtfest.

Mittwoch, 22.08.2012, 18:08 Uhr

LWL-Tagesklinik feiert Richtfest : Versorgungslücke geschlossen
Auch Jochen Walter schlug unter den wachsamen Augen von LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und Landrat Dr. Olaf Gericke einen der letzten Nägel in das Bauwerk ein. Foto: Irmler

Bürgermeister Jochen Walter brachte die Stimmung auf den Punkt. „Es ist ein Tag der Freude. Dass nun diese Versorgungslücke geschlossen wird, erfüllt uns alle mit Freude und Zuversicht.“ Dennoch habe er auch ein Gefühl der Beklommenheit. Die Suche nach den Ursachen müsse weitergehen, um gemeinsam gegenzusteuern.

Der Standort an der Rosenstraße betone die enge Verbundenheit von Stadt und LWL, so Landrat Dr. Olaf Gericke . „Das ist ein Signal. Hier, mitten in der Stadt, mitten im Schulviertel und nicht irgendwo außerhalb.“

Wie Walter, so betont auch Dr. Gericke den ernsten Hintergrund. Anrufe besorgter Eltern seien keine Seltenheit gewesen, mit dem Bau der Einrichtung hole der Nordkreis nun im Vergleich zum bereits gut aufgestellten Südkreis auf.

Auch LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch unterstreicht die Bedeutung des rund 2,2 Millionen Euro teuren Baus. „Natürlich wären wir froh, wenn wir diese Einrichtung nicht brauchen würden. Wir haben eine große Unterversorgung, gerade für Kinder und Jugendliche und nehmen diese Herausforderung an.“ Gerade das Konzept der Tagesklinik biete viele Vorteile. „Sie haben den Vorteil, dass Menschen in ihrem sozialen Umfeld bleiben können.“

Laut Dr. Kirsch werde der Zeitplan zur Fertigstellung bis Mitte 2013 eingehalten werden können. „Es ist nicht das Fest des Bauherrn, sondern der Handwerker, die dieses Bauwerk so schön hergerichtet haben.“

Auch Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann, Ärztlicher Direktor, freut sich über den neuen Standort. „Es ist der beste Ort, den wir finden konnten. Wir möchten da sein, wo Kinder und Jugendliche sind.“ Stellvertretend für die gute Nachbarschaft bereicherte eine Gruppe des Kindergartens St. Marien die offizielle Feier, ehe das Richtfest mit dem obligatorischen Hämmern der letzten Nägel endete.

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