Versammlung der Nachbargemeinschaft Kühl
Nachbarschaften im Wandel

Freckenhorst -

„Ich möchte nicht zu schwarz malen, aber so wie vor 20 Jahren wird es die Nachbargemeinschaften nach meiner Meinung in Zukunft nicht mehr geben“, zog Burkhard Rademacher, Vorsitzender der Nachbargemeinschaft Kühl, ein ernüchterndes Fazit aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre auf der Mitgliederversammlung der Nachbargemeinschaft am Freitag im Stiftshof Dühlmann.

Montag, 29.10.2012, 16:10 Uhr

Versammlung der Nachbargemeinschaft Kühl : Nachbarschaften im Wandel
Der Vorstand der Nachbargemeinschaft Kühl:  Christian Elsner, Rebecca Elsner, Dietmar Elsner, Ute Strotmeier, Burkhard Rademacher, Ralph Willen, Andrea Althaus, Brigitte Dirkes und Bernhard Dirkes. Foto: Engbert

Veranstaltungen und Angebote würden von den Nachbarn immer weniger angeboten und nachgefragt, Biwak und Radtour gebe es aus diesen Gründen schon länger nicht mehr im Kühl. Mit dem Problem stünden die Kühler nicht alleine da, andere Nachbargemeinschaften hätten ähnliche Probleme. An vielen Punkten arbeiten die Nachbargemeinschaften daher schon zusammen.

Dennoch seien vor allem die Vorstände der Nachbargemeinschaften sehr aktiv. Man müsse sich künftig Gedanken über die Zukunft der Nachbargemeinschaften machen, rief der Vorsitzende auf, sich kreativ für den Fortbestand der Nachbargemeinschaften einzusetzen.

Die Aktivität der Kühler Nachbarn zeigte die zweite Vorsitzende, Andrea Althaus auf. Im Frühling wurde, gemeinsam mit den Nachbarn aus der Stadtmitte und dem Klüngelend ein Seniorennachmittag durchgeführt, der regen Anklang fand. Gemeinsam mit allen sieben Nachbargemeinschaften wurde „ Karneval auf Wolke 7“ gefeiert: „Leider war die Anzahl der Gäste nicht so groß wie in den Vorjahren“, bedauerte Althaus. Zu Krüßing und zum Schützenfest schmückten die Nachbarn die Warendorfer Straße mit den entsprechenden Fahnen. Beim Freckenhorster Herbst unterstützten auch Kühler Nachbarn den Stand des Nikolaus-Collegiums zugunsten der Nikolaus-Stiftung.

Finanziell steht die Nachbargemeinschaft derzeit gut dar, wie Ute Strotmeier berichtete. Durch das gemeinsame Karnevalsfest und die Mitfinanzierung der Geschenktüten zum Nikolausbesuch durch die Nikolaus-Stiftung wurden erhebliche Ausgaben gespart.

Bei den Wahlen herrschte Einstimmigkeit: die zweite Vorsitzende, Andrea Althaus, wurde im Amt bestätigt, ebenso die Beisitzer, Christian Elsner , Rebecca Elsner und Brigitte Dirkes. Neu in den Vorstand wurde Beisitzer Ralph Willen gewählt.

Das Jahresprogramm im kommenden Jahr ähnelt dem des Vorjahres: Gemeinsames Karnevalsfest aller Nachbargemeinschaften, Frühlingsnachmittag für die Senioren und Nikolausbesuch sind die Höhepunkte. Man wolle bewusst die vorhandenen Programmpunkte stärken, statt neue Programmpunkte zu erfinden. Das Jahresprogramm in Freckenhorst sei insgesamt sehr voll. Nach fünf Jahren werden alle Nachbargemeinschaften auch wieder ein gemeinsames Sommerfest feiern. Dieses wird an der Hauptschule, die im Juni auf jeden Fall noch nicht abgerissen sein werde, gefeiert.

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