Orientierung am Leistungsbedarf ist die Maßgabe
BKK bietet rückwirkend Zusatzleistungen

Warendorf/Oelde/gütersloh -

BKK bietet Zusatzleistungen rückwirkend bis Januar 2012

Donnerstag, 01.11.2012, 09:11 Uhr

Die Betriebskrankenkasse Miele bietet ihren rund 33.000 Versicherten rückwirkend zum 1. Januar 2012 Zusatzleistungen an. Das meldet die Kasse in einer Pressemittelung . Sie erstattet unter anderem Kosten für Osteopathie, zusätzliche Schwangerschaftsvorsorge-Untersuchungen, psychotherapeutische Behandlung ohne lange Wartezeiten und professionelle Zahnreinigung.

Das seit Jahresanfang geltende neue Versorgungsstrukturgesetz erlaubt den gesetzlichen Kassen, ihr Leistungsspektrum zu erweitern. Die BKK Miele kann ihre Zusatzangebote mit vorhandenen Mitteln finanzieren, weil sie mit den Verwaltungskosten für das Jahr 2011 erneut etwa 30 Prozent unter den Durchschnittskosten vergleichbarer gesetzlicher Krankenkassen blieb. „Auch das Bundesversicherungsamt bescheinigt der Betriebskrankenkasse eine effiziente Verwaltungsstruktur“, freut sich BKK-Vorstand Anette Helfberend . Daher könne man zugleich auch weiterhin auf Zusatzbeiträge verzichten.

Insgesamt kann jeder Versicherte bis zu 690 Euro zusätzliche Kosten im Jahr geltend machen. Darunter fallen unter anderem ärztlich verordnete osteopathische Behandlungen bis 420 Euro sowie eine Arzneimittelerstattung in Höhe von 100 Euro für apothekenpflichtige Medikamente bei Asthma, Neurodermitis oder Krebs. Für die professionelle Zahnreinigung übernimmt die BKK die Kosten bis 50 Euro im Jahr ebenso wie 100 Euro für zusätzliche Untersuchungen in der Schwangerschaft. Daneben erweitert die Betriebskrankenkasse ab 2013 ihr Bonusprogramm. Mit der Teilnahme können Versicherte bei gesundheitsbewusstem Verhalten jetzt jährlich einen Bonus von 210 Euro erhalten. „Belohnt“ werden dabei insbesondere Vorsorgeuntersuchungen und sportliche Aktivitäten.

Darüber hinaus bietet die BKK ihren Versicherten nach einer Vorberatung besondere Extra-Leistungen.

Dazu gehört die Erstattung der Kosten einer privat abgerechneten psychotherapeutischen Behandlung, wenn ein kassenzugelassener Therapeut nicht rechtzeitig zur Verfügung steht. Ebenso kann eine private stationäre Krankenhausbehandlung übernommen werden, wenn keine geeignete kassenzugelassene Klinik vorhanden ist. „Wir haben bei der Auswahl der Zusatzleistungen darauf geachtet, wo nach unserer Erfahrung verstärkt Handlungsbedarf besteht“, erklärt Anette Helfberend. „Die Versicherten sollen sich darauf verlassen können, im Bedarfsfall schnelle Hilfe zu erhalten“, so Helfberend weiter. In den Miele-Werken sowie den Vertriebs- und Servicezentren innerhalb Deutschlands sind Mitarbeiter oder Versichertenvertreter als persönliche Ansprechpartner vor Ort. Rund 90 Prozent der Miele-Beschäftigten in Deutschland sind Mitglied in der BKK – ein Rekordwert unter den Betriebskrankenkassen.

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