Jour fixe einmal närrisch
Jazziger Klangteppich und karnevalistische Töne

WArendorf -

Der Karneval hat Warendorf fest im Griff. Auch am Jour fixe ging das Ereignis nicht spurlos vorbei.

Sonntag, 10.02.2013, 22:02 Uhr

Traten beim Jour fixe auf:  Fünf Tänzerinnen des WaKaGe-Balletts.
Traten beim Jour fixe auf:  Fünf Tänzerinnen des WaKaGe-Balletts. Foto: Trautner

Der Karneval hat Warendorf fest im Griff. Auch am Jour fixe ging das Ereignis nicht spurlos vorbei. Das Moderatorenteam Birgit Lücke , Winfried Grohe und Andre Auer hatte zur Begrüßung eine Büttenrede vorbereitet. „Helau, seid ihr bereit, für Kunst, Kultur und Heiterkeit“, riefen sie dem Publikum im gewohnt gut besuchten Dachtheater zu. Auch die einzelnen Programmpunkte, sowie den Cocktail des Monats „Fruity Gin Tonic“ packten sie in die karnevalistische Reimform.

Mit Kunst und Kultur fing der Abend an. Victoria Bedke begeisterte zum Auftakt mit bekannten und unbekannten Weisen am Klavier, darunter Stücke von Aram Chatschaturjan aus Armenien und Eugen Doga aus Moldawien. Nach einem Boogie von Harald Martin übergab sie die Bühne an Stephan Rinschen.

„Die Wunderwaffe“, so Grohe, führte die Gäste in das Reich des Musicals. Verschiede Solo- Stücke aus dem Musical „In zwei Städten“ bot Rinschen, begleitet von Patrick Kösters am Klavier, dar. Rinschen brachte im Anschluss Solo- Stücke aus den Musical- Highlights „Dracula“ und „Die Schöne und das Biest“ zum Besten.

Karnevalsprinz Hermann- Josef I und seine Garde schauten auch beim Jour fixe vorbei. Mit gebührendem Respekt begrüßten die Jour Fixler den Regenten der Stadt. Der Prinz verwies auf den, vom Bauernkreis gespendeten, Stuhl mit der Nummer 111. Er hatte auch fünf Damen des WaKaGe- Balletts mitgebracht, die dann einige Tänze zu flotten Rhythmen auf die Bühne legten. Nach dem karnevalistischen Abstecher wurde es mit Speed Stacking sportlich. Speed Stacking ist ein Geschicklichkeitssport, bei dem man mit einem Satz von zwölf geformten Bechern (Cups) Pyramiden in einer bestimmten Reihenfolge auf- und wieder abstapelt. Dabei versucht man, möglichst schnell und fehlerfrei zu sein.

Eine Gruppe der Von- Galen- Schule weihte das Publikum in die neue und ungewöhnliche Sportart ein.

Nach so viel „Action“ wurde es wieder ruhiger und poetischer. Maike Böning beigeisterte mit ihrer hohen klaren Stimme. Sie sang „Gabriels Greetings“, „Fly With Me“, „Imagine“ und „Haleluhja“. Dabei wurde sie abwechselnd von Almuth Kreutz am Cello und Thomas Böning an der Gitarre begleitet.

Susanne Müller brachte in ihrer „Lesung aus der Schreibstube“ Texte zum Vortrag, in denen sie sich auf Spurensuche begibt.

Den Abschluss hatten Vanessa Voss und Band für sich. Die junge Sängerin und Songwriterin aus Münster hat neben vielen selbst geschriebenen Stücken auch einige „Cover- Versionen“ im Repertoire. Thomas Hokamp (Percussions), Lukas Lebowsky (Bass), Kenan Ozdemir (Gitarre) und Silas Gubta (Klavier) legten zur Stimme der Sängerin einen wunderbar jazzigen Klangteppich im Dachtheater aus.

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