Versammlung des Feuerwehrlöschzuges Milte
Ausrückzeit deutlich verkürzt

Milte -

Gereon Pleßner ist in der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrlöschzuges Milte zum kommissarischen Löschzugführer ernannt worden. Am 22. März wird Roland Danwerth dieses Amt nach 18 Jahren offiziell an Pleßner übergeben.

Sonntag, 10.02.2013, 21:02 Uhr

Wechsel in der Hauptverantwortung für den Löschzug Milte: Christof Amsbeck (Wehrführer des Stadtverbands Warendorf), ernannte Gereon Pleßner zum kommissarischen Löschzugführer bis zum 22. März. An diesem Tag wird Roland Danwerth offiziell das Amt nach 18 Jahren an ihn abgeben. Seine Ehefrau Bernadette hofft auf mehr gemeinsame Freizeit.
Wechsel in der Hauptverantwortung für den Löschzug Milte: Christof Amsbeck (Wehrführer des Stadtverbands Warendorf), ernannte Gereon Pleßner zum kommissarischen Löschzugführer bis zum 22. März. An diesem Tag wird Roland Danwerth offiziell das Amt nach 18 Jahren an ihn abgeben. Seine Ehefrau Bernadette hofft auf mehr gemeinsame Freizeit. Foto: Babeliowsky

Die Einsatzfähigkeit des mit 40 Aktiven ausgestatteten Löschzuges Milte der Freiwilligen Feuerwehr war auch im letzten Jahr immer gewährleistet. Diese wichtige Feststellung traf Löschzugführer Roland Danwerth in der Jahreshauptversammlung 2013 am Freitagabend in Gerätehaus, zu der er über 50 Teilnehmer begrüßte. Er unterlegte dieses Urteil mit Beispielen sowie mit Hinweisen auf die erfreuliche Nutzung der Weiterbildungsangebote und regelmäßigen Übungen seitens der Kameraden. Für den Stadtverband Warendorf hielt Wehrführer Christof Amsbeck fest, dass insgesamt aufgrund eines wieder völlig intakten Verhältnisses zur Verwaltung der Stadt und dank der Unterstützung durch die Bezirksregierung die Voraussetzungen für eine gedeihliche Weiterentwicklung der Feuerwehr günstig sind.

Aus dem Bericht von Stefan Hagedorn war zu entnehmen, dass 22 Einsätze im Jahr 2012 229 Einsatzstunden (Vj. 387) erforderten. Zum Glück war kein Großschaden zu begleiten. Die durchschnittliche Ausrückzeit konnte auf erfreuliche 3,9 (Vj. 5,0) Minuten gesenkt werden. Jeder Kamerad habe für Einsätze, Brandwachen und Übungen umgerechnet 5,5 Arbeitstage zur Verfügung gestanden. Darin sind sonstige Veranstaltungen wie Seminare, Teilnahme an Arbeitsgruppen oder Geselligkeiten nicht enthalten.

Der Tod des Kameraden Bernhard Pelster im Juli 2012 warf einen Schatten auf das Jahr. Er gehörte dem Löschzug 53 Jahre an.

Keine Überraschung für die Wehrmänner war es, dass Roland Danwerth nach 36 Jahren Zugehörigkeit zum Löschzug und 18 Jahren in seiner Führung seinen Rückzug aus der Hauptverantwortung realisierte. Mit Gereon Pleßner (Jahrgang 1979) wurde nach vollzogener Anhörung sein Nachfolger gewählt und zunächst kommissarisch eingesetzt. Auf der Versammlung des Stadtverbandes am 22. März 2013 soll die offizielle Bestellung als Löschzugführer erfolgen. Sein Stellvertreter wird Christoph Evermann. Brandoberinspektor Roland Danwerth erhielt von Christof Amsbeck die Ernennung zum Ehrenlöschzugführer Milte auf Lebenszeit.

Weitere Ehrungen wurden Kameraden für Treue und Leistungsbereitschaft zuteil. 60 Jahre Mitglied des Löschzuges ist Felix Volmer. Ein halbes Jahrhundert gehören Anton Kettler und Richard Jost-Dahlhoff der Kameradschaft hat.

Belobigt dafür, dass sie an keinem der 20 Übungsabende fehlten wurden Ulrich Auf der Lanwer, Martin Borgmann, Gereon Pleßner, Uwe Reckhorn. Nur einmal nicht dabei waren Tobias Borgmann, Roland Danwerth, André Hovestadt und Robert Pries.

Einen wesentlichen Teil ihrer Freizeit wollen künftig Lars Abbenhorn und Matthias Bachmann dem Motto „Retten – Löschen – Bergen – Helfen“ widmen. Sie bewarben sich erfolgreich als Feuerwehrmänner und Mitglieder im Löschzug Milte.

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