Autorenlesung mit Josef Koller
Auf der Reise zum Glück

WArendorf -

Ein waschechter Kinderbuchautor besuchte jetzt die Josefschule: Josef Koller veranstaltete eine Lesung für den ersten, den zweiten und den vierten Jahrgang — und das, ohne ein Honorar zu verlangen. „Die Reise zum Glück” heißt das Buch, das Koller seinen Zuhörern — Kindern, Lehrkräften und auch einigen Eltern — vorstellte.

Montag, 25.03.2013, 19:03 Uhr

Ein waschechter Kinderbuchautor besuchte jetzt die Josefschule : Josef Koller veranstaltete eine Lesung für den ersten, den zweiten und den vierten Jahrgang — und das, ohne ein Honorar zu verlangen. „Die Reise zum Glück” heißt das Buch, das Koller seinen Zuhörern — Kindern, Lehrkräften und auch einigen Eltern — vorstellte. Und der Autor beschränkte sich nicht etwa auf das Vorlesen, sondern lieferte eine regelrechte Performance ab: Anhand großer Bildern aus dem Buch erzählte er unter vollem Körpereinsatz und mit verstellten Stimmen die Geschichte von Fuchs, Hund und Katze, die sich zusammentun, um das Glück zu suchen.

Durch die mitreißende Darbietung wurden die Kinder regelrecht in die Handlung hineingesogen. Sie lachten über die lustigen Sprüche des Fuchses und legten sich mit in die Kurve, wenn der fast blinde Hund immer schneller das „Sausebrett” anzog und beinahe mit der schlecht hörenden Katze zusammengestoßen wäre.

Spannend wurde es, als der böse Rabe die drei Freunde zum Zauberer schickte, der sie zu gern für immer als Zuschauer behalten hätte. Josef Koller präsentierte den Zaubertrick live vor den Kindern, die ihren Spaß hatten, als er statt des gewünschten „Hackbratens” immer nur Äpfel aus der scheinbar leeren Kiste hervorholte. Koller war es dennoch wichtig, nicht als „Zauberer”, sondern als Autor wahrgenommen zu werden. Und so berichtete er von seiner frühen Leidenschaft für das Schreiben, der Entstehungsgeschichte seines Buches „Mäuse im Schloss” und den lustigen Wortverwechslungen seines Computerschreibprogramms, das aus „Ruderboot” einfach „Butterbrot” machte. Auch die verschiedenen Herstellungsschritte eines Buches schilderte er. „Für ein neues Buch schreibe ich erst einmal alles, was mir einfällt, in ein Heft.” Und genau dieses Aufschreiben einzelner lustiger oder spannender Ideen sei für ihn die schönste Phase seiner ganzen Autorentätigkeit. Wie beeindruckend und inspirierend die Lesung war, zeigte sich am nächsten Morgen, als zahlreiche Kinder ihre Schreibversuche für eigene „Bücher” präsentierten.

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