Fachkräftemangel
Sichere Zukunft für Metaller

Warendorf -

Im Kreis Warendorf arbeiten rund 40 Prozent aller Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe, vor allem im Maschinenbau und in der Metallverarbeitung. Der Kreis Warendorf gehört mit 15 000 Beschäftigten zu den größten Maschinenbau-Standorten in ganz Deutschland, nur vier Prozent aller deutschen Kreise und kreisfreien Städte bieten mehr Arbeitsplätze im Maschinenbau. Aber der Arbeitsmarkt verzeichnet nach wie vor zu wenig gut ausgebildete Mechaniker, so dass die hiesigen Unternehmen den Fachkräftemangel immer mehr zu spüren bekommen.

Mittwoch, 03.04.2013, 15:04 Uhr

Es mangelt an guten „Metallern“ wie Schweißern oder Konstruktionsmechanikern. Diese arbeiten vorwiegend im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau. Es handelt sich um eine technische Ausbildung mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten im Metall- und Stahlbau, Maschinenbau , in der Versorgungsbranche oder auf Baustellen. Ralf Tewes , stellvertretender DVS-Kursstättenleiter der Deula Westfalen-Lippe in Warendorf und zugelassener Sachverständiger für Metallbau, weiß aus täglicher Praxis und diversen Gesprächen zu Betriebsinhabern der Region, wie umfangreich der Bedarf ist.

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, bietet die Deula die sechs Monate dauernde Qualifikation „Fachlehrgang Metallbearbeitung und Schweißtechnik“ an. Die Lehrgangsteilnehmer lernen beispielsweise Stahlbau- und Blechkonstruktionen herzustellen. Durch die Anwendung von Metallbearbeitungsverfahren bringen sie Metallteile in die benötigte Ausgangsform und schweißen die einzelnen Metallteile zu Baugruppen und Metallkonstruktionen zusammen oder setzen Metallkonstruktionen instand und bauen sie um.

Mit dem Abschluss „Fachlehrgang Metallbearbeitung und Schweißtechnik“ der Deula ergeben sich auch für Ungelernte Perspektiven für einen Arbeitsplatz im Bereich von Handwerk und Industrie. Der Fachlehrgang bietet auch eine Basis zur Arbeitsaufnahme im Bereich von teil- und vollmechanischen Schweißverfahren und in Metallbearbeitungszentren. Sowohl für ältere als auch für jüngere Menschen mit Interesse an Metallbearbeitung bietet der Fachlehrgang eine Basis für ein existenzsicherndes Einkommen und eine sichere berufliche Zukunft.

Alle Qualifizierungen können mit einem Bildungsgutschein von der Agentur für Arbeit und den Jobcentern komplett gefördert werden. Das Team der Deula-Bildungsberatung steht Interessierten zu Verfügung: Peter Usunov, ✆ 63 58 48, und Karin Kirchner, ✆ 63 58 38. Es findet auch jeden Mittwoch um 13 Uhr eine Info-Veranstaltung in der Deula, Dr.-Rau-Allee 71, statt.

 

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