Engel in Kreuzkloster
Wovon träumen Engel?

Freckenhorst -

Der Begriff „Engel“ (vom griechischen „angelos“) bedeutet „Bote“ oder „Gesandter“. Die Botschafter sollen zwischen Menschen und dem Göttlichen vermitteln. Engelsfiguren sind beliebte Geschenke, die Kraft und Liebe schenken sollen. Gerade auf Friedhöfen sind sie oft zu finden. Das bemerkte die kreative Münsteranerin Annett Serafin auf ihren langen Sparziergängen und hielt die Wesen mit dem Fotoapparat kurzerhand im Bild fest. Entstanden ist dabei eine Reihe ungewöhnlicher Porträts.

Dienstag, 21.05.2013, 18:05 Uhr

Gemeinsam ist den Figuren ihr träumender Blick. „Wovon träumen Engel?“, betitelte Serafin ihre Ausstellung.
Gemeinsam ist den Figuren ihr träumender Blick. „Wovon träumen Engel?“, betitelte Serafin ihre Ausstellung. Foto: Trautner

Der Begriff „Engel“ (vom griechischen „ angelos “) bedeutet „Bote“ oder „Gesandter“. Die Botschafter sollen zwischen Menschen und dem Göttlichen vermitteln. Engelsfiguren sind beliebte Geschenke, die Kraft und Liebe schenken sollen. Gerade auf Friedhöfen sind sie oft zu finden.

Das bemerkte die kreative Münsteranerin Annett Serafin auf ihren langen Sparziergängen und hielt die Wesen mit dem Fotoapparat kurzerhand im Bild fest. Entstanden ist dabei eine Reihe ungewöhnlicher Porträts.

Einige der Engels-Fotografien zeigt Serafin nun im Kreuzkloster . Leider konnte Serafin zur Ausstellungseröffnung am Samstagnachmittag aus Krankheitsgründen selbst nicht anwesend sein. Aber ihr Partner, Dr. Martin Kreuels , leitete ebenso gut in die Ausstellung ein. Er war bei den Spaziergängen über die Friedhöfe dabei.

Jeder der abgelichteten Engel ist anders. Geprägt durch Wind und Wetter, mit Patina überzogen oder durch Frost und Eis rissig geworden – je nach Material. Stets geht es um die Engel an sich und nicht um den Ort, an dem sie stehen. Ganz gleich in welchen Zustand sich die kleinen Figuren auf den Gräbern befinden, eines haben sie alle behalten: ihr Lächeln und den träumenden Blick.

Und genau das ist es, was Serafin an den Engeln interessiert und sie zum Nachdenken anregt. „Wovon träumen die Engel?“, fragte sie sich und nahm diese Frage auch als Titel für die Ausstellung.

Eigentlich ist die ehemalige Ingenieurin eine „Freundin der graden Linien“, erklärte Kreuels zum Werdegang Serafins, die lange in einem Planungsbüro gearbeitet hat. Aus gesundheitlichen Gründen kann sie den Beruf jedoch nicht mehr ausüben und widmet sich mittlerweile ausschließlich dem künstlerischen Tun.

2009 studierte Serafin an der IBKK Bochum im Fachbereich Airbrush-Design und machte eine Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie in Bochum. Seit 2011 ist sie Mitglied im Verein „International Association Of Airbrush-Artists“. Ebenfalls 2011 folgte eine Gemeinschaftsausstellung gemeinsam mit den freien Künstlern Nienberge und die Teilnahme an der ersten Fotoausstellung der Rieselfelder Fotofreunde.

Dies ist Serafins zweite Ausstellung mit Fotografien. Allerdings ist es nicht die erste Ausstellung im Kreuzkloster. Seit Anfang des Jahres gibt es in dem Seniorenheim die kleine Galerie. Alle zwei Monate wechseln die Ausstellungen. „Ziel ist es, den Bewohnern etwas Ansprechendes zu bieten“, erzählt Jutta Domeier, Pädagogin im sozialen Dienst, und weist stolz auf die neuen Galerieleisten zum Aufhängen der Bilder hin.

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