Kammerchor Freckenhorst
Festkonzert im Bauerndom: Kraftvoll und lebendig

Freckenhorst -

Zum 20-jährigen Jubiläum präsentierte der Kammerchor Freckenhorst in der Stiftskirche Werke von Vivaldi, Mozart, Händel und Mendelsohn-Bartholdy.

Montag, 24.06.2013, 16:06 Uhr

20 Jahre jung ist der Freckenhorster Kammerchor . 1993 gründete dessen Leiter, Diözesanmusikdirektor Ulrich Grimpe, den Chor. Er entwickelte sich zu einer im ganzen Münsterland vielbeachteten Gesangsgruppe mit musikalischen Schwerpunkten in der A-capella-Chormusik aus alter und neuer Zeit. Aufführungen der Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und große Oratorien und Passionen gehören zu den Lieblingsstücken des Chors. Beispiele sind das Oratorium „Die Schöpfung“ von Haydn und „Der Messias“ von Händel zum 1120-jährigen Orts- und Stiftsjubiläum. Dieses Jubiläum feierte der Meisterchor im Deutschen Chorverband gebührend mit einem feierlichen Konzert am Sonntag in der Stiftskirche.

Beim Festkonzert gruppierten sich um Wolfgang Amadeus Mozarts „Spatzenmesse“ weitere bekannte Werke: das „Magnificat“ von Antonio Vivaldi , von Felix Mendelssohn-Bartholdy das „Salve Regina“ und das „Jubilate Deo“, von Georg Friedrich Händel das „Halleluja“ aus dem Oratorium „Der Messias“ sowie die von Ulrich Grimpe für das Jubiläumskonzert bearbeitete Liedkantate „Wer sich will freuen von Herzen“.

Die „Spatzenmesse“ zählt zu den schönsten Kirchenkompositionen des Salzburgers Wolfgang Amadeus Mozart. Im Benedictus zeigte sich das stimmliche Vermögen der vier Gesangssolisten: Dr. Ruth Bettels aus Freckenhorst und Bettina Meier aus Warendorf (Sopran), Ina Susanna Hirschfeld (Alt), Stephan Hinssen (Tenor) und Michael Nonhoff (Bass) präsentierten sich als ideale Ergänzung zu den Mitgliedern des Kammerchors.

Auch in Vivaldis „Magnificat“ wurde der kraftvolle Kammerchor durch lebendige Arien der vier Gesangssolisten unterstützt. In Mendelssohns „Salve Regina“ beeindruckte Sopranistin Bettina Meier mit großer Farbigkeit und feinen Nuancen. Zum Jubilate Deo von Mendelssohn-Bartholdy wechselte der Kammerchor in den früheren Altarraum, um den musikbegeisterten Zuhörern das ganze Klangvolumen im voll besetzten westfälischen Bauerndom zu Gehör bringen zu können.

Umrahmt wurden der Kammerchor und das Solistenensemble von den Musikern des ausgezeichneten Philharmonischen Orchesters aus Dortmund.

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