Familienzentrum MiO
Eine ausgezeichnete Anlaufstelle

Einen-Müssingen/Milte -

Ob Erste-Hilfe-Kursus für Eltern von Säuglingen oder Beratungsgespräch zur Kindertagespflege – wenn Angebote, wie diese aus der Stadt in die Fläche geholt werden, ist das nicht zuletzt ein Verdienst der Familienzentren, die in den vergangenen Jahren im Norden Warendorfs, in Freckenhorst oder auch in Einen-Müssingen und Milte entstanden sind. Letztgenannte Einrichtung ist soeben durch die vom Land NRW beauftragte Pädagogische Qualitäts-Informations-Systeme gGmbH (pädquis) Berlin zertifiziert worden.

Donnerstag, 12.09.2013, 21:09 Uhr

Monatelang hatten die Leiterinnen der katholischen Kindergärten St. Johannes ( Milte ), St. Georg (Müssingen) und des städtischen Kindergartens Zwergenland ( Einen ) sowie die Träger – die katholische Kirchengemeinde Ss . Bartholomäus und Johannes der Täufer und die Stadt Warendorf – daran gearbeitet, die für die Zertifizierung des Familienzentrums MiO („Mitten im Ort“) erforderlichen Unterlagen zusammenzutragen, Vereinbarungen zu treffen, pädagogische Voraussetzungen sowie Basis- und Aufbauleistungen zu beschreiben. „Am 2. September ist die Post gekommen. Mit Urkunden und Schildern. Sogar die Schrauben und Dübel haben sie uns mitgeschickt“, erzählte in einem Pressegespräch strahlend Sylvia Schwanitz, Leiterin des Kindergartens Zwergenland. Natürlich ziert das Zertifizierungs-Schild längst die Fassade des Kindergartens, der gleichsam das administrative Herzstück von „MiO“ ist.

Auch finanziell schlägt die Zertifizierung durch pädquis zu Buche. Allen zur Verbundeinrichtung gehörenden Kindergärten stehen nun jährlich insgesamt 13 000 Euro zur Verfügung, mit denen familienorientierten Angebote finanziert werden können. Über das Programm von „MiO“, das sich als Anlaufstelle für Kinder und Familien versteht, informiert künftig alle drei Monate ein Flyer, der in den Kindergärten, aber auch in Büchereien oder Geschäften ausliegt. „MiO“ unterstützt und berät Kinder und Familien, begleitet den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, organisiert Vorträge oder musisch-kreative Angebote, informiert über die Kindertagespflege, berät in allen Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und arbeitet mit zahlreichen Kooperationspartnern zusammen. Für die Kindergärten heißt das Mehrarbeit. Andererseits gebe es aber auch Synergie-Effekte, weiß Stadtjugendpfleger Klaus Brake.

Alle, die hinter die Kulissen des Familienzentrums schauen wollen, sind am 14. Oktober von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr zum Schnuppernachmittag in den drei Kindergärten willkommen.

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