Steter Tropfen
Wasser trinken – und Gutes tun

Warendorf -

Entstanden ist die Idee im Umfeld der Facebook-Gruppe „Du bist Warendorfer“ – kurz „DuBiWa“. Und in Warendorfs gastronomischer Szene haben Christian Baggeröer und seine Truppe damit offene Türen eingerannt. „Steter Tropfen“ hießt die Initiative, die Geschäft und gute Tat unter einen Nenner bringen soll.

Freitag, 13.09.2013, 17:09 Uhr

Es machen 31 Gastronomen und drei Getränkevertriebe mit: Wer künftig in Warendorfs Kneipen oder Restaurants sein Wässerchen trinkt, generiert damit gleichzeitig eine Spende. Von jeder Flasche, die unter dem Label „Steter Tropfen“ über die Theke geht, wird eine Spende abgeführt: Zehn Cent für große, fünf Cent für kleine Flaschen.

Der Abfüller verzichtet auf Werbung und setzt stattdessen auf die Mund-zu-Mund-Propaganda vor Ort: Je mehr Warendorfer sich am steten Tropfenlaben, um so größer ist die Spendensumme, die zusammenkommt. Und die fließt komplett wieder zurück in den Ort. Der Verein „Du bist Warendorfer“ wird in diesem Fall Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Hier landet das Geld, von hier wird es dann wieder an Vereine oder Projekte in Warendorf verteilt. Wichtig ist den Initiatoren dabei ein Höchstmaß an Transparenz, wie Baggeröer betont: „Die Spendensumme wird regelmäßig auf der Homepage (www.steter-tropfen.de) abgerechnet.“

Lieferant des Wassers ist der Abfüller Marien Getränke, der dafür einen regionalen Brunnen – im Teuto – anzapft: Feinperliges Quellwasser“ steht auf dem Etikett. Mit dem Angebot soll in der „Liga der gehobenen Gastronomie-Wasser“ gespielt werden, so Baggeröer.

Warendorf spielt bei der Umsetzung der Idee das Versuchskaninchen: Die Stadt ist Testgebiet für das Projekt, das bei entsprechendem Erfolg problemlos auch auf andere Städte übertragen werden kann. Baggeröer: „Wir sind schon sehr gespannt, wie das hier in Warendorf klappt.“

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