Bernhard Daldrup zwischen Plenarsaal und Wohnungssuche
Die ersten Tage in Berlin

Berlin -

„Natürlich vergisst man einen solchen Tag nicht, das war schon sehr beeindruckend“, sagt Bernhard Daldrup, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Sendenhorst, nach seiner ersten Sitzung im Parlament.

Sonntag, 27.10.2013, 11:10 Uhr

„Es geht einem eine Menge durch den Kopf. Man denkt an die Menschen und den Weg, der in den Bundestag geführt hat und die Aufgaben, die auf einen zukommen.“

Allerdings kannte Daldrup den Plenarsaal im Bundestag schon, weil er zweimal als Mitglied der Bundesversammlung im Parlament gesessen hatte, als der Bundespräsident gewählt wurde.

Bundestagspräsident Norbert Lammert leite die Sitzung mit großer Souveränität und auch mit Humor, schildert Daldrup seine Eindrücke. „Seine Bemerkungen zum notwendigen Minderheitenschutz für den Fall, dass es zu einer großen Koalition kommen sollte, stoßen bei den SPD-Parlamentariern ebenso auf volle Zustimmung wie seine Hinweise auf die eigenständige Rolle des Parlaments.“

Ungewohnt komme einem der Medienrummel vor, der rund um den Plenarsaal herrsche. Mit ihm seien allerdings viele neue Parlamentarier in den Bundestag eingezogen, die – ähnlich wie Daldrup – mit vielen organisatorischen Aufgaben konfrontiert sind. Angefangen vom Büro über die Einstellung von Mitarbeitern bis zur Wohnungssuche sei er in den ersten Tagen vollauf beschäftigt gewesen. Und gleich von Beginn seien die Tage durch Sitzungen von Fraktion, Arbeitskreisen und Landesgruppe geprägt: „Langeweile kommt nicht auf.“

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