Belastetes Grundwasser: Anlieger können aufatmen
Grünes Licht für 350 000 Euro teure Sanierung

Warendorf -

Die Anlieger können aufatmen: Bezirksregierung und Kreis Warendorf haben einen Weg gefunden, der den Interessen der Grundstückseigentümer im Wohngebiet Buschkamp, Hasenkamp, Heidekamp entgegenkommt. Es ist vorgesehen, die Belastungsfahne soweit zu reinigen, dass im Grundwasserkörper das Ziel der Wasserrahmenrichtlinie, ein guter chemischer Zustand, langfristig erreicht wird.

Mittwoch, 13.11.2013, 17:11 Uhr

Zwar ist die Bezirksregierung in Sachen belastetes Grundwasser im Warendorfer Norden nur die Rechtsaufsicht und der Kreis Warendorf federführend am Ball, doch kam der entscheidende Impuls aus Münster . Für die Beseitigung der Grundwasserverunreinigung gibt es seit gestern eine Lösung. Das erklärten die Bezirksregierung Münster und der Kreis Warendorf gestern in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Man einen Weg gefunden, der den Interessen der Grundstückseigentümer im Wohngebiet Buschkamp, Hasenkamp, Heidekamp entgegenkommt. Es ist vorgesehen, die Belastungsfahne soweit zu reinigen, dass im Grundwasserkörper das Ziel der Wasserrahmenrichtlinie, ein guter chemischer Zustand, langfristig erreicht wird.

Dazu darf die durchschnittlich gemessene Konzentration an leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) den Wert von 20 Mikrogramm pro Liter in den Messstellen im Grundwasserkörper insgesamt nicht überschreiten.

Die notwendigen Mittel aus dem Förderprogramm Altlasten/Bodenschutz werden vom Land bereitgestellt und können kurzfristig bei der Bezirksregierung abgerufen werden. Der Kreis Warendorf übernimmt einen Eigenanteil in Höhe von 20 Prozent der für diese Sanierung erforderlichen 350 000 Euro. Das Geld wird im Kreishaushalt bereitgestellt.

Für das Wohngebiet betroffene Wohngebiet (Buschkamp/Heidekamp/Hasenkamp) ist beabsichtigt, dass die betriebenen Brauchwasserbrunnen weiterhin für die Gartenbewässerung genutzt werden können. Trotz der Sanierung könne eine Trinkwasserqualität jedoch nicht erreicht werden, heißt es weiter.

Die Anlieger, die eigene Trinkwasserbrunnen betreiben, müssten an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen werden.

Die juristische Auseinandersetzung mit der Reiterlichen Vereinigung ( FN ), um mögliche Ersatzansprüche geltend machen zu können, bleibt von dieser Lösung unberührt.

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