Lampenfest am neuen Radweg
Gut beleuchtet ins neue Jahr

MILTE -

Oft ist in der Öffentlichkeit von zu geringer Bürgerbeteiligung und einem Mangel an ehrenamtlichem Engagement die Rede. Nicht so jedoch in Milte. Dort feierte man am Samstagnachmittag ganz offiziell die Sponsoren der privat organisierten Radwegbeleuchtung an der Telgter Straße.

Sonntag, 29.12.2013, 21:12 Uhr

Und sie hatten auch allen Grund dazu: Nachdem man im Jahr 2009 insgesamt dreizehn Lampen aufstellen und anschließen konnte, folgte in diesem Jahr ein zweiter Abschnitt mit neun Lampen, die durch eine Peitschenlampe ergänzt wurde. In einem dritten und letzten Abschnitt möchte man die Lücke bis zur Reithalle des Reit- und Fahrvereins schließen. „Kaum liegen die Weihnachtstage hinter uns und man hat ein wenig Ruhe bis Silvester wird hier schon wieder gefeiert. Hier im Dorf ist immer etwas los. Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir uns gemeinsam auf den Weg machen. Hier herrscht einfach ein guter Geist“, lobte Bürgermeister Jochen Walter das Engagement der Milter, die trotz allem bürokratischen Aufwand zügig die Finanzierung sichergestellt hatten. „Diese Beleuchtung bedeutet ein weiteres Stück Sicherheit, ein Stück Urbanität und ein Stück Infrastruktur für Milte . Möge das Licht immer brennen.“

Stolz war an diesem Nachmittag auch Ralf Budde, der das Projekt federführend begleitet hatte. „Wir haben es geschafft, in nur 14 Tagen 16.000 Euro einzusammeln. Ich möchte allen Spendern ausdrücklich danken.“ Hierbei hob er besonders die Familien Terörde hervor, die kurzerhand die Finanzierung mehrerer Lampen übernommen hatten.

Auch Christa Pigulla vom Arbeitskreis Umwelt und Verkehr war sichtlich glücklich über den tollen Verlauf der Initiative. Im Rahmen einer Bürgerbefragung sei das Thema erstmals auf die Agenda gelangt. Mit dem Anliegen sei man bei der Stadtverwaltung stets auf offene Ohren gestoßen, wie Pigulla betonte. „Die Stadt hat das Projekt von Anfang an begleitet und uns unterstützt.“ In diesem Zusammenhang hob sie besonders die gute Zusammenarbeit mit Carina Peters vom Tiefbauamt der Stadt hervor.

Die rasche Fertigstellung beweise nicht nur, „dass es ein Wunsch der Milter ist, sondern auch, dass sie zusammenhalten und tatsächlich spenden und sich einsetzen. Wir möchten auch dem ganzen Dorf zeigen, dass das nicht einfach so passiert, sondern dass wir jenen Helfern öffentlich danken möchten“, so Pigulla über das große Fest.

Jeder Spender erhielt eine gerahmte Urkunde und durfte sich zu Recht feiern lassen. Während die Erwachsenen bei einem Glühwein miteinander ins Gespräch kamen, widmeten sich die Kinder dem beliebten Stockbrotbacken am Lagerfeuer. Ein kleines Rätsel führte die Kinder dann auch auf den neu beleuchteten Pfad. An jeder Laterne wartete ein QR-Code, so dass zum Abschluss der Rallye ein Lösungswort zusammen kombiniert werden konnte.

Bezüglich des dritten Bauabschnitts geben sich die Aktiven vorsichtig optimistisch. Zwar müsste für jenen Abschnitt noch eine Stromleitung verlegt werden. Doch werde man auch hier am Ball bleiben. Die Finanzierung sei Stand jetzt noch nicht gesichert, dennoch vertraue man auch dann auf die Spendenbereitschaft der Bürger.

Ausdrücklich dankten die Verantwortlichen den Spendern: Freiwillige Feuerwehr Milte, Bürgerschützenverein Milte, Heimatverein Milte, inMilte e.V., KLJB Milte, Kolpingsfamilie Milte, Landwirtschaftlicher Ortsverband Milte, Reit- und Fahrverein Milte-Sassenberg, Spielmannszug Milte, den Familien Dieter Terörde, Hermann-Josef Terörde, Richard Terörde, Stefan Terörde sowie der Sparkasse Münsterland Ost und Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf.

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