Umstrittene "Freiheitsmelder"
Nun ermittelt der Staatsschutz

warendorf -

Der Fall der Freiheits-Brandmelder liegt jetzt beim Polizeipräsidium Münster. „Der Staatsschutz ermittelt in politisch motivierten Kriminalitätsfällen“, bestätigte Susanne Dirkorte von der Pressestelle der Polizei Warendorf. Wer hinter den Botschaften steckt, bleibt weiter ein Rätsel. Es soll ein Bekennerschreiben geben, in dem sich die Urheber der Freiheitsmelder-Aktion „Lolek & Bolek“ nennen und von „Kunst im öffentlichen Raum“ sprechen.

Dienstag, 07.01.2014, 20:18 Uhr

Die Suche nach dem „Schöpfer“ der Freiheitsmelder geht weiter. Jetzt ermittelt auch der Staatsschutz. Der Fall liegt beim Polizeipräsidium Münster. „Der Staatsschutz ermittelt in politisch motivierten Kriminalitätsfällen“, bestätigte Susanne Dirkorte von der Pressestelle der Polizei Warendorf. Wer hinter den Botschaften steckt, bleibt weiter ein Rätsel. Jetzt soll es ein Bekennerschreiben geben, in dem sich die Urheber der Freiheitsmelder-Aktion „Lolek & Bolek“ nennen und von „Kunst im öffentlichen Raum“ sprechen. Ihnen soll es um Gedankenanstöße und Bereicherung von Kunst im monotonen und durch Hektik durchtriebenen Alltag gehen. In Internetforen werden die Schöpfer der Brandmelder bereits mit dem britischen Street Artist Banksy verglichen. Seine Schablonengraffiti wurden in Bristol und London bekannt. In Warendorf haben die Pseudo-Brandmelder eine rege Diskussion ausgelöst. Viele wollen auch so einen Freiheitsmelder, erkennen die Aktion als Kunst. Die „Schöpfer“ können sich gerne an die WN-Redaktion in Warendorf (www.redaktion.war@wn.de) wenden.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2142621?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F2592865%2F2592881%2F
Fast 200 Kinder von Streiks betroffen
In mehreren Awo-Kitas wurde am Montag gestreikt.
Nachrichten-Ticker