Jour fixe
Präsente nicht nur für Verliebte

Warendorf -

Lag es am besonderen Datum oder am Programm, dass das Dachtheater beim Jour fixe diesen Monats zum Bersten gefüllt war? Wohl eher am Programm, denn das bot den Gästen wieder drei Stunden hochkarätigen Genuss. Dennoch stand alles im Zeichen des Valentinstages.

Sonntag, 16.02.2014, 22:02 Uhr

Nach langer Zeit stand auch mal wieder der „Theaterdirektor“ Clemens Wallmeier als Moderator zusammen mit Winfried Grohe auf der Bühne. Bevor Wallmeier den ersten Programmpunkt des Abends ankündigte, bat Grohe das Publikum genau hinzusehen. Gemeint war ein Plakat für den Cocktail des Monats. Die Gäste lasen die Zutaten laut vor – „Valentine‘s Kisses“ fasste Grohe zusammen.

Die a-cappella-Gruppe „Unerhört“ sendete mit einem kleinen Querschnitt aus ihrem Programm musikalische Grüße. Mit eigenwilligen Interpretationen von „ Coldplay “ oder Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow “ sorgten die Sänger für den gelungenen Auftakt. Bei einem karnevalistischen Schunkellied bewiesen sie ihr komödiantisches Talent und als Zugabe gab es eine Valentinstag-Version von „Angel“. Wer mehr davon möchte: Ihr ganzes Programm bringen „Unerhört“ am 16. März um 18 Uhr im Sophiensaal zu Gehör.

Frank Haberstroh zog das Publikum mit seinen „Damenreden“ auf seine Seite. Witzige Zitate aus Vereinen und der Lokalpolitik hat er gesammelt. Aber auch Hollywood- Stars kamen mit ihren Aussprüchen zu Wort. Wie Burt Reynolds etwa: „Solange der Nagellack nicht trocken ist, sind Frauen wehrlos“. Ihren ersten Soloauftritt legte Antonia Bruns im Anschluss hin. Mit klarer und kräftiger Stimme trug sie Poetisches von „Philipp Poisel“, „Wir sind Helden“, „ Sportfreunde Stiller “ und „Pink“ vor. Dabei begleitete sie sich selbst auf der Gitarre. Für ihr musikalisches Valentins- eschenk gab es einen „Flaffel“. Mit einer spontanen Einlage sorgte Frank Haberstroh erneut für Lacher. Sein Bericht über seine Irrfahrt zur Begrüßungsrede mit dem Regierungspräsidenten in norddeutsche Gefilde war gespickt mit Pleiten, Pech und Pannen. Die Geschichte war so abstrus, dass sie nur wahr sein konnte. Mit Cover- Versionen aus Rock und Pop endete der Jour-fixe-Valentins-Abend. Christin Neuhaus (Gesang), Tim Löhrs (Piano), Michael Solle (Gitarre) und Tobias Niester (Schlagzeug) verteilten lautstarke Valentins- Küsse. Wer nicht gerade am Cocktail „Valentine’s Kisses“ nippte, konnte unbeschwert mittanzen.

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