Jour fixe XXL
Viel Platz für große Größen

Warendorf -

Am Samstag hieß es für große Gruppen wieder: Rauf auf die große Theaterbühne. Trotz des DFB- Pokal- Finales war der Zuschauerraum des Theaters bis zum Bersten gefüllt. Und die Zuschauer kamen während der gut vierstündigen Veranstaltung aus dem Klatschen kaum heraus. Jour fixe der Superlative.

Sonntag, 18.05.2014, 16:05 Uhr

Für alles, was nicht auf die Kleinkunstbühne des Dachtheaters passt, gibt es den Jour fixe XXL . Am Samstag hieß es für große Gruppen wieder: Rauf auf die große Theaterbühne . Trotz des DFB- Pokal- Finales war der Zuschauerraum des Theaters bis zum Bersten gefüllt. Und die Zuschauer kamen während der gut vierstündigen Veranstaltung aus dem Klatschen kaum heraus.

Zum Auftakt der Veranstaltung heizte die „Job College Band“ den Besuchern ein. Die Schulband des Paul- Spiegel- Berufskollegs haben aktuelle Songs und auch Rock- und Pop- „Evergreens“, wie „Sharp Dressed Man von ZZ Top oder „Superstition“ von Stevie Wonder in ihrem Repertoire. Die fünfzehn Mitglieder der Schulband boten, unter der Leitung von Winfried Klein, gesanglichen und musikalischen Genuss auf hohem Niveau und brachten das Publikum in passende XXL- Laune.

„Das war ein Einstieg nach Maß“, fängt Bürgermeister Jochen Walter die Stimmung des Publikums auf. Er erinnert daran, dass alle Akteure ohne Gage auftreten. „Sie haben Spaß daran“, weiß Walter. „Und das auf hohem Niveau“.

Die erste kleine Umbaupause nutzt Andre Auer , um über das Klönkino zu erzählen. Die Gäste erfahren, wie das Klönkino entstanden ist. „Damals wurden die alten Filmprojektoren wieder fit gemacht“, erzählt er. Auer hat aber einen besonderen Grund, dies zu erzählen, denn: „Es muss ein neuer Projektor her!“ Die guten 35- mm Filme gibt es nicht mehr. Alles wurde auf Digital umgestellt. Damit es auch weiterhin Kino im alten Kino geben kann, bittet Auer um Mithilfe. „Eine Spendenbox steht im Foyer bereit“, animiert er das Publikum einen Beitrag zu leisten.

Offensichtlichen Spaß an ihrer Musik hat auch die Gruppe SaitenWind & Band mit ihrem Programm „Living Gospel“. Mit deutschsprachigen Liedern und englischen Praise- und Worshipsongs reißen sie die Besucher mit. Der Chor wurde im Jahr 2000 in Everwinkel von Reinhard Grünke gegründet. Ihr Ziel, die Menschen mit moderner christlicher Musik von Gott zu begeistern, ist ihnen an diesem Abend gelungen.

„14 Jahre Jour fixe – von klein bis XXL, das bedeutet viel Abwechslung“, leitet Jochen Walter zu einem weiteren wichtigen Punkt über. „Eines zieht sich konsequent durch – die Pausen“.

Und natürlich wurde dem Publikum auch hier zur Stärkung zwischendurch einiges geboten. Auf der Dach- Terrasse gab es Würstchen frisch vom Grill.

Weiter ging es mit dem Orchester „Viva Musica“. Mit einer Besetzung, in der neben E- Gitarre, Bass, Keyboards und Drums, mehrere Akkordeons zweifelsfrei im Vordergrund stehen, erschafft Dirigent Heiko Kraft ein monumentales Klangerlebnis, das sich auf Sinfonieorchester-Niveau bewegt und das Publikum zu frenetischem Applaus animiert.

Weiter ging es mit der Dance Company der Fritz- Winter- Gesamtschule Ahlen. Trotz der Abiturprüfungen ließen sie es sich nicht nehmen, aufzutreten. Mit heißen Rhythmen und viel Energie entführten die jungen Tänzer ihr Publikum in die Jugendkultur des Hip Hop.

Den Doppelauftritt zweier Chöre mit insgesamt 60 Akteuren gab es unter der Leitung von Susanne Hagemeier zu genießen. Der Damenchor „Ultraschall“ und der gemischt Chor „Tonköpfe“ - beide aus Münster, wechselten sich mit einem bunten Repertoire bekannter Songs aus Film- Musical und Pop ab.

Das WaKaGe- Ballett entführten mit ihrem aktuellen Tanz in „Das Geheimnis der Musik“. In dem Medley ging es musikalisch durch die Zeit und durch die Genre. Mit ihren bunten Kostümen stellten die Tänzerinnen sogar Noten und Instrumente dar und sorgten für ein sinnliches Feuerwerk.

Einen musikalisch Tiefsinnigen und stilvollen Ausklang des Jour fixe XXL gab es mit Dimi on the R. & the Firesuckers. Mit selbst geschriebenen Songs und einem, ihnen ganz eigenen Stil, brachten sie zum Abschluss des Abends eine ganz besondere Klangfarbe ins Theater. Eine Musik voller Dampf und Energie aber auch sanft uns zart schnurrend wie ein Kätzchen, stimmte das Publikum aufs Wochenende ein.

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