Mit neuem Namen attraktiver werden
Aus Ostviertel wird Pferdeviertel

Warendorf -

Kurz vor der Pferdenacht kriegt das Thema Pferd noch einmal einen Schub. Denn die Geschäftsleute im Ostviertel geben dem Quartier einen neuen Namen: Ab sofort heißt es „Pferdeviertel“. Die Umbenennung ist Teil eines ambitionierten Projekts, mit dem die Attraktivität des Warendorfer Ostens gesteigert werden soll.

Montag, 01.09.2014, 18:09 Uhr

„Wir wollen mehr Leben ins Viertel bringen. Münster zum Beispiel hat ein Kuhviertel, und wir haben den Bereich rund um Oststraße und Brünebrede jetzt zum Pferdeviertel umgetauft“, sagte Thomas Hölscher bei der Vorstellung des Projekts. Die Umbenennung ist nur ein Teil des Plans, weitere sichtbare Zeichen sollen folgen – unter anderem werden Pferde-Skulpturen aufgestellt. Statt eines Einheitspferdes werden aber demnächst Vollblut und Araber neben Ponys und Fohlen auf Oststraße und Brünebrede „weiden“. Die Plastiktiere sollen allerdings nicht im Mittelpunkt stehen. „Es geht uns um das Thema Pferd insgesamt“, sagte Hölscher, „wir haben ja nicht nur die größeren Straßen, sondern auch die kleinen Gassen und viele schöne Ecken, das alles wollen wir nutzen.“ Im Moment verhandeln die Kaufleute, die sich in der „Interessengemeinschaft Pferdeviertel“ zusammengetan haben, mit der Stadt, um zum Beispiel die Laternenpfähle zu nutzen. Daran könnten demnächst Zaumzeug, Sättel oder Reitstiefel hängen.

Das Projekt wird zum Start der Pferdenacht am Freitagabend offiziell vorgestellt, soll anschließend aber erst richtig losgehen. Die Verantwortlichen geben sich ein Jahr Zeit, um das Projekt „Pferdeviertel“ weiterzuentwickeln. Zur Pferdenacht 2015 soll der Höhepunkt erreicht, aber nicht Schluss sein. Das Thema Pferd will die IG immer wieder unter neuen Aspekten aufgreifen. Einer dieser Aspekte ist bereits sichtbar, der Künstler Smoe hat an der Brünebrede vor Kurzem ein Garagentor gestaltet. Darauf zu sehen ist ein Hufschmied, denn an dieser Adresse gab es früher tatsächlich mal eine Schmiede.

Kunstwerke solcher Art könnten an weiteren Orten des Pferdeviertels entstehen. Denkbar sind aber auch Präsentationen in Schaufenstern oder Ausstellungen. „Der kulturelle und künstlerische Aspekt soll nicht zu kurz kommen“, sagt Dirk Groß . Die Entwicklung des Warendorfers Osten könnte von Events begleitet werden. Die IG hat schon einige Idee, will aber noch nicht viel sagen. Nur soviel: Auch Kutschen gehören zum Thema Pferd, in diesem Zusammenhang sei zum Beispiel ein Kutschen-Korso denkbar.

Um das Projekt möglichst vielfältig umzusetzen, sind die Verantwortlichen auf Hilfe angewiesen. Sie suchen alles rund um das Thema Pferd. „Das kann Zaumzeug sein, ein Sattel, ein altes Paar Reitstiefel, aber auch Fotos oder Medaillen“, sagt Thomas Hölscher. Das alles will die IG sammeln und dann entsprechend präsentieren. Wer die IG unterstützen möchte, sei es mit Geschenken oder Leihgabe, kann sich an Roman Bosse wenden ( ✆78 38 88, unfallhilfe-melchor@web.de)

Darüber hinaus sucht die IG weitere Mitstreiter. Jeder, der Interesse hat, ist willkommen. Angesprochen sind vor allem Kaufleute und Hauseigentümer im neuen „Pferdeviertel“.

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