Bravissimo!
Famoses Jubiläumskonzert „15 Jahre Skysingers“ unter Leitung von Iris Wittkamp

FRECKENHORST -

Von „Halleluja“ bis „Night of the Proms“-Flair: Die Stiftskirche Freckenhorst erlebte ein außergewöhnliches Konzert. Zum 15-jährigen Bestehen der Skysingers.

Montag, 22.09.2014, 18:09 Uhr

Mit Pauken und Gesang: das Konzert in der Stiftskirche ist Hörgenuss der Extraklasse.
Mit Pauken und Gesang: das Konzert in der Stiftskirche ist Hörgenuss der Extraklasse. Foto: Karl Hermann Schlosser

Einen Hörgenuss erster Klasse boten die Skysingers , die am Sonntag in der Stiftskirche Freckenhorst gemeinsam mit dem Symphonieorchester Warendorf der Musikschule Beckum-Warendorf ein großes Dankeschön-Konzert veranstalteten. Anlässlich seines 15-jährigen Bestehens präsentierte der Chor aus Ostbevern mit seinen etwa 50 Sänger unter der Leitung von Iris Wittkamp und Burkhard Orthaus ein äußerst ansprechendes Programm mit Lob- und Dankliedern, mit Gospels und neueren Songs, arrangiert von John Rutter und anderen zeitgenössischen Komponisten.

Mit „O clap your hands“, „Make me a channel of your peace“ und „Halleluja“ ließen Chor und Orchester gleich zu Anfang die zahlreich erschienenen Zuhörer aufhorchen und in Klängen geradezu schwelgen. Dabei erwiesen sich die Skysingers als stimmstarker Klangkörper, der mit dem Orchester zu einer wunderbaren Einheit verschmolz und an keiner Stelle von diesem etwa „erdrückt“ wurde.

Das Symphonieorchester unter der Leitung von Michael Lempik faszinierte mit der berühmten „Morgenstimmung“ aus der 1. Peer-Gynt-Suite  von Edvard Grieg und begeisterte mit dem „Furiant“, Antonin Dvorák‘s temperamentvollem Slawischen Tanz Nr. 1.

Auf das nächste große Symphoniekonzert mit diesem beachtlichen Orchester im Frühjahr 2015 darf man sich schon jetzt freuen.

Die beiden Höhepunkte des Konzerts am Sonntag bildeten zweifellos das allseits bekannte, im Arrangement für Chor und Orchester von John Rutter freilich ganz außergewöhnlich und facettenreich interpretierte und vom Chor und Orchester meisterhaft dargebotene „When the Saints go marchin‘ in“.

Beim zweiten „Highlight“ fühlte man sich fast in die Royal Albert Hall in London versetzt. Mit dem in „The last Night of the Proms“ am Ende unverzichtbaren Marsch Nr. 1 der „Pomp and Circumstances“ von Edward Elgar schloss auch das Konzert in der Stiftskirche, wobei der Chor stimmgewaltig das british-imperial-grandiose „Land of Hope and Glory“ schmetterte! Berauschend.

Mit tosendem Beifall bedankte sich ein begeistertes Publikum bei den Mitwirkenden dieses außergewöhnlichen Konzertereignisses.

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