Baudirektor bei der Senioren-Union
Viele Ideen für Warendorf

Warendorf -

Als Bausteine für eine positive Stadtentwicklung nannte Baudirektor Peter Pesch mehrere Schlüsselprojekte: Die Vollendung der Stadtstraße Nord, der Neubau der Feuer- und Rettungswache am Milter Kreisel und die Einrichtung eines interkommunalen Bauhofes am bisherigen Feuerwehrstandort am Holzbach.

Dienstag, 18.11.2014, 17:11 Uhr

„Themen und Aufgaben der Stadtentwicklung stehen zurzeit im Fokus der Öffentlichkeit und werden kontrovers diskutiert“, sagte Heinz Josef Schulze Kappelhoff, Vorsitzender der Senioren Union Warendorf : „Viele von uns fragen sich, wie es in unserer Stadt weitergeht.“

Erste Antworten hierauf gab Baudirektor Pesch Pesch den Mitgliedern der Senioren Union im voll besetzten Emshof.

Bis zum Jahre 2035 sinke die Bevölkerungszahl in Warendorf von derzeit 38 000 Einwohnern auf rund 35 000. „Wir haben es aber selbst in der Hand, diesen Trend mit einer vernünftigen Strategie zu stoppen“, sagte Pesch. Insbesondere gelte es, junge Familien in der Stadt zu halten.

Als Bausteine für eine positive Stadtentwicklung nannte Pesch mehrere Schlüsselprojekte : Die Vollendung der Stadtstraße Nord, der Neubau der Feuer- und Rettungswache am Milter Kreisel und die Einrichtung eines interkommunalen Bauhofes am bisherigen Feuerwehrstandort am Holzbach.

Weiter müsse man die Wasserrahmenrichtlinie umsetzen und so die ökologische Durchgängigkeit der Ems und den Hochwasserschutz zu verbessern. Ein „außergewöhnliches Potenzial für die Entwicklung Warendorfs“ sieht der Baudirektor auf der Emssinsel, wo unter anderem Wohnflächen geschaffen werden sollen. Wichtigster Baustein um die „Entwicklungskette anzuschieben“, sei aber die Stadtstraße Nord. Hier wünschte sich Pesch Unterstützung von Seiten der Politik für einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Das Risiko, dann Fördermittel möglicherweise nicht zu bekommen, müsse aber bedacht werden.

Weiterhin berichtete der Baudirektor kurz über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK): „Ziel ist es die Qualitäten der Altstadt zu erhalten und zu stärken und gleichzeitig die Benutzbarkeit zu erhöhen.“

In diesem Zusammenhang nannte Pesch die Entwicklung eines Quartiersmanagements, die Umgestaltung des Marktplatzes und die Entwicklung der Emsinsel. Das ISEK könne aber nur erfolgreich sein, wenn man mit den Bürgern ins Gespräch komme und sich austausche.

Abschließend stellten die Mitglieder der Senioren-Union ihre Fragen und diskutierten einzelne Projekte.

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