Stadtsanierung
Weihnachtsgeschenk: Geld fürs ISEK

Warendorf -

Das ist doch mal ein nettes Weihnachtsgeschenk – und nicht mal ein kleines: Die Bezirksregierung in Münster hat für die Warendorfer Innenstadtsanierung eine erste Finanzspritze in Höhe von 973 000 Euro bewilligt.

Donnerstag, 18.12.2014, 15:12 Uhr

Die Bezirksregierung hat jetzt einen Zuschuss von 973 000 Euro für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept bewilligt, in dessen Rahmen unter anderem der Marktplatz neu gestaltet werden soll.
Die Bezirksregierung hat jetzt einen Zuschuss von 973 000 Euro für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept bewilligt, in dessen Rahmen unter anderem der Marktplatz neu gestaltet werden soll. Foto: Lowinski

Mit diesem Zuschuss aus dem Städtebauförderprogramm von Land und Bund werden die ersten Projekte im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) für den historischen Stadtkern ermöglicht. Warendorf bekommt damit im ersten Schritt schon mal den Höchstsatz von 60 Prozent. Das heißt: 40 Prozent der Maßnahmen muss die Stadt selbst tragen.

Die Stadt will die Fördermittel einsetzen, um den historischen Stadtkern aufzuwerten. Ein wichtiges Thema ist dabei Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Zentrales Projekt – und heftig diskutierter Streitpunkt – ist zum ISEK-Start die Neugestaltung des Marktplatzes und angrenzender Bereiche.

Mit den bewilligten Fördermitteln soll zunächst ein Moderations- und Werkstattverfahren zur Umgestaltung des Marktplatzes durchgeführt werden, heißt es in einer Mitteilung der Bezirksregierung . Die Einbindung von Bürgerschaft und Kaufmannschaft in dieses zweistufige Verfahren sei eine wesentliche Voraussetzung, um ein möglichst breit getragenes Einvernehmen über die Aufwertungsmaßnahmen für den Marktplatz herbeizuführen. Angesichts der noch anstehenden Klage zum gescheiterten Bürgerbegehren keine ganz einfache Aufgabe.

Die zugewiesenen Fördermittel sollen jedenfalls auf Grundlage der Bürgerbeteiligung die Umgestaltung und städtebauliche Attraktivierung der Warendorfer Innenstadt ermöglichen.

Bei einer maximalen Förderung von 60 Prozent beteiligt sich das Land mit 433 000 Euro, der Bund mit 540 000 Euro an der Stadterneuerung.

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