Müllchaos am Containerstandort Niedinkstraße
Nach mir die Sintflut

Warendorf -

Herbert Beermann ist sauer: „Für uns Anlieger ist das mittlerweile mehr als ein unbefriedigender Zustand. Diese Müllberge haben wir nicht nur nach den Feiertagen vor der Haustür liegen, sondern das ganze Jahr über. Die unnötigen Reinigungs- und Aufräumarbeiten zahlen wir natürlich weiterhin mit unseren Steuergeldern. Da läuft etwas falsch. Das ärgert uns wirklich.“ Daher sollte zeitnah ein besserer Standort gesucht werden.“ Beermann würde sich wünschen, dass diese Menschen („Nach mir die Sintflut“) mit hohen Geldbußen bestraft werden könnten.

Montag, 05.01.2015, 20:01 Uhr

Containerstandort Niedinkstraße: Müllberge wie dieser rund um die überfüllten Container stören die Anlieger nicht nur nach den Feiertagen, sondern das ganze Jahr über.
Containerstandort Niedinkstraße: Müllberge wie dieser rund um die überfüllten Container stören die Anlieger nicht nur nach den Feiertagen, sondern das ganze Jahr über. Foto: Beermann

Wenn Herbert Beermann morgens von seinem Grundstück aus der Niedinkstraße fährt, geht sein erster Blick fast automatisch zu dem Müllcontainer. Um zu schauen, welcher Abfall, Sperrmüll, Elektroschrott und anderes dort über Nacht wieder abgeladen wurde.

„Müll für alle: Wo dürfen wir demnächst unseren Müll entsorgen?“ fragt der Anlieger und will diesen Zustand nicht länger hinnehmen. Und nicht nur er, wie er in einem Schreiben an unsere Zeitung, an die Stadt Warendorf sowie den Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD mitteilt. Untermauert hat er seinen Brief mit Bildern vom verschmutzten Containerstandort . „Wenn man sich diese Bilder anschaut, wundert man sich, wie in unserer Gesellschaft mit der Entsorgung von Müll umgegangen wird. Unter dem Motto: Nach mir die Sintflut – egal, ob Anlieger den Müll später in ihren Vorgärten liegen haben, Fuß- und Radwege nicht mehr genutzt werden können – jeder macht was er will.“

Und die Stadt lasse bei der Auswahl dieser Standorte die nötige Sensibilität vermissen, beklagt der Anwohner. Dazu komme, dass durch das ständige Parken in der Kurve Gefahrenquellen entstehen (gerade für Kinder auf ihren Fahrrädern). Hier sollte nicht wieder der Grundsatz als Entschuldigung herangezogen werden: „Es ist ja noch nichts passiert“. Handeln sei angesagt. Und im Interesse aller sollte das möglichst schnell passieren.

Beermann: „Für uns Anlieger ist das mittlerweile mehr als ein unbefriedigender Zustand. Diese Müllberge haben wir nicht nur nach den Feiertagen vor der Haustür liegen, sondern das ganze Jahr über. Die unnötigen Reinigungs- und Aufräumarbeiten zahlen wir natürlich weiterhin mit unseren Steuergeldern. Da läuft etwas falsch. Das ärgert uns wirklich.“ Daher sollte zeitnah ein besserer Standort gesucht werden.“

Beermann würde sich wünschen, dass diese sorglosen Menschen („Nach mir die Sintflut“) mit hohen Geldbußen bestraft werden könnten. Eine Videoüberwachung würde sicherlich viele Menschen abschrecken und vielleicht auch ihr Verhalten ändern.

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