Feuerwehrlöschzug Hoetmar
Umbesetzungen im Leitungsteam

Hoetmar -

„2014 war ein ganz besonderes Jahr“, blickte Willi Kottenstedde, Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Hoetmar, auf der Generalversammlung im Gerätehaus am Samstag zurück: „Endlich konnten wir mit dem Bau unseres neuen Gerätehauses beginnen.“ Am 4. Juli hätten die Erdaushub-Arbeiten begonnen, am 14. August sei der Grundstein gelegt worden und anschließend sei innerhalb von nur vier Wochen der Rohbau in Eigenleistung entstanden. Schließlich habe man bereits am 5. Oktober Richtfest gefeiert. Man habe gemeinsam sein Ziel erreicht, den Neubau des Gerätehauses winterfest zu machen und bisher 2700 Stunden Eigenleistung erbracht.

Sonntag, 11.01.2015, 20:01 Uhr

Christof Amsbeck (l.), Ludger Heuckmann (2. v .l.), Carsten Recker (4. v. l.) und Lars Recker (2. v. r.) verliehen Leistungsabzeichen an Andrea Ohlmeier, Sandra Lissewski, Florian Eggelnpöhler, Heiko Liermann, Stefan Kottenstedde, Sven Werdelhoff und Michael Eggelnpöhler.
Christof Amsbeck (l.), Ludger Heuckmann (2. v .l.), Carsten Recker (4. v. l.) und Lars Recker (2. v. r.) verliehen Leistungsabzeichen an Andrea Ohlmeier, Sandra Lissewski, Florian Eggelnpöhler, Heiko Liermann, Stefan Kottenstedde, Sven Werdelhoff und Michael Eggelnpöhler. Foto: Ohlmeier

„Ich kenne landauf landab keine vergleichbare Leistung“, lobte Stadtverbands-Leiter Christof Amsbeck. Auch Ratsfrau Monika Kaiser fand es „unglaublich“, dass die zugesagte Eigenleistung von 90 000 Euro schon jetzt übertroffen wurde: „Das größte Lob ist aber, dass das ganze Dorf geschlossen hinter euch steht.“

Abseits der Bauarbeiten eilten die Blauröcke aber wie gewohnt Menschen in Not zur Hilfe. Sandra Lissewski blickte im Schriftbericht auf 30 Einsätze zurück. Außergewöhnliche Einsätze seien die überörtlichen Hilfen bei den großen Unwettern im Juli in Münster sowie im Juni in Erkrath und Ratingen gewesen. Zudem habe der Löschzug 4 zum Beispiel den Maibaum gerichtet oder mit ganz Hoetmar zum zweiten Mal Oktoberfest gefeiert.

Christof Amsbeck dankte allen für den geleisteten Dienst, der „von freiwilligen Menschen wie du und ich kommt“. Um auch künftig gut aufgestellt zu sein, nehme man am Pilotprojekt „Feuerwehrensache“ in Nordrhein-Westfalen teil und versuche unter anderem die Wehr für Menschen aller Alters- und Lebensgruppen attraktiv zu machen: „Wir sind auf eure Ideen angewiesen, beteiligt euch.“

„Eine Feuerwehr kann nur so gut sein, wie ihr Leitungsteam ist“, dankte Peter Recker dem Vorstand. Nach 24 Jahren als Kassierer übergab er sein Amt an Andrea Ohlmeier . Deren Vater hatte die Kasse einst an Recker übergeben. Zum neuen Schriftführer wurde André Knubel gewählt, Sandra Lissewski gab das Amt aus beruflichen Gründen ab. Zudem wurden Gruppenführer Ludger Heuckmann und der stellvertretende Gruppenführer Rudolf Terbaum wiedergewählt. Neu im Festausschuss ist Christoph Kortenjann.

Mit Steffen Sickmann, Stephan Werdelhoff, Moritz Harbert und Nils Tertilt begrüßten die 42 Aktiven und 15 Mitglieder der Ehrenabteilung vier neue Gesichter in ihren Reihen. Für den langjährigen Leiter der Feuerwehr Warendorf, Josef Recker (45. Dienstjahre), und für Berthold Gersmann (37. Jahre) endete derweil der Feuerwehrdienst.

Als Feuerwehrmann des Jahres wurde Norbert Pahnreck für seine humorige Art und den großen Einsatz um das neue Wehrhaus ausgezeichnet. Heinz „Knolli“ Dollmann zog sich nach 25-jähriger Tätigkeit als Löschteichpfleger zurück und wurde mit Standing Ovations gefeiert. Zudem ist Ludger Heuckmann (für Stefan Kottenstedde) neuer Fotograf. Klaus und Florian Eggelnpöhler, André Füllenkemper und Theo Vogel-Hanhoff wurden für die Teilnahme an allen 24 Dienstabenden in 2014 prämiert.

Weiterhin verlieh Christof Amsbeck Abzeichen für die Teilnahme am Leistungsnachweis: Heike Liermann und Sven Werdelhoff (beide Bronze), Sandra Lissewski, Andrea Ohlmeier und Florian Eggelnpöhler (alle Silber), Michael Eggelnpöhler und Stefan Kottenstedde (Gold/Blau). Für ihren Einsatz beim Elbe-Hochwasser im Juni 2013 bekamen Willi und Stefan Kottenstedde, André Knubel, Carsten Recker, Florian Eggelnpöhler, Christoph Kortenjann, Sandra Lissewski und Manfred Austerhoff vom Land Sachsen-Anhalt das Fluthelfer-Abzeichen.

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