Neuer Chefarzt für die Innere des Josephs-Hospitals
Medizinisch vorbelastet

Warendorf -

Das Josephs-Hospital ist – wie bereits berichtet – bei der Suche nach einem neuen Chefarzt für die Innere Medizin schnell fündig geworden. Prof. Dr. Dirk Domagk tritt am 1. Februar die Nachfolge von Prof. Dr. Eckehard Stüber an.

Donnerstag, 15.01.2015, 03:01 Uhr

Neuer Chef für die Innere des JHW: (v. l.) Dr. Rolf Doht, Doris Kaiser, Dr. Heinrich Hahn, Peter Goerdeler und Rainer Budde begrüßen Prof. Dr. Dirk Domagk (2. v. l.)
Neuer Chef für die Innere des JHW: (v. l.) Dr. Rolf Doht, Doris Kaiser, Dr. Heinrich Hahn, Peter Goerdeler und Rainer Budde begrüßen Prof. Dr. Dirk Domagk (2. v. l.) Foto: Lowinski

Die Kuratoren Rainer Budde und Doris Kaiser, Krankenhausdirektor Peter Goerdeler und der Ärztliche Direktor Dr. Rolf Doht stellten den „Neuen“ jetzt offiziell vor.

Budde freut sich, dass „der neue Player im Team“ so schnell gefunden werden konnte. Es habe ein mehrstufiges Auswahlverfahren gegeben, so Goerdeler, bei dem die Bewerber „auf Herz und Nieren“ geprüft worden seien: „Wir haben unseren Wunschkandidaten bekommen.“ Goerdeler dankte Dr. Heinrich Hahn, der in der zeit der Vakanz die Leitung der Inneren übernommen hatte.

Domagk kommt von der Uni Münster nach Warendorf , um eigene berufliche Schwerpunkte zu setzen, wie er sagt: „Das ist ein attraktiver Ort mit einer gut organisierten Klinik.“ Der neue Chefarzt beginnt seine Tätigkeit mit Selbstbewusstsein: Er traue sich durchaus zu, die Abteilung weiter voran zu bringen.

Doht freut sich, einen Experten gewonnen zu haben, der sich bestens in Forschung und Lehre auskenne, zudem sehr gut vernetzt sei. „So etwas brauchen wir hier.“

Dirk Domagk stammt aus einer medizinisch vorbelasteten Familie. Sein Großvater ist der bekannte Nobelpreisträger Gerhard Domagk.

Er ist aktuell als Oberarzt der Medizinischen Klinik B in der Universitätsklinik Münster tätig. Am UKM ist er seit 1997. Neben den Fragestellungen der allgemeinen Inneren Medizin ist er Experte in der Gastroenterologie und mit allen diagnostischen und interventionellen Verfahren vertraut.

Zudem besitzt er eine Zusatzqualifikation für Palliativmedizin, verfügt über das Zertifikat für onkologische Gastroenterologie sowie das Zertifikat als Ernährungsmediziner. Er ist Kursleiter und Ausbilder der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin. Sein besonderes Interesse gilt der Ausbildung junger ärztlicher Kollegen. Im Januar 2014 wurde Domagk auf eine W2-Professur an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (Gastrointestinale Endoskopie) berufen.

Der gebürtige Göttinger lebt in Münster, ist 45 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern.

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