Wirtschaftsforum
Lobby für große Ziele

Warendorf -

„Neue Wege gehen“ – das hat sich das Wirtschaftsforum auf die Fahnen geschrieben, als vor einigen Monaten der Zusammenschluss mit dem Verkehrsverein Warendorf über die Bühne ging.

Donnerstag, 07.05.2015, 11:05 Uhr

Sie möchten die großen Ziele nicht aus den Augen verlieren:  Rudolf Berger und Jochen Burlage (langjährige Verkehrsverein-Vorstände) sowie Christian Murrenhoff und Rolf Möllmann (v. l.) als Vertreter des Wirtschaftsforums.
Sie möchten die großen Ziele nicht aus den Augen verlieren:  Rudolf Berger und Jochen Burlage (langjährige Verkehrsverein-Vorstände) sowie Christian Murrenhoff und Rolf Möllmann (v. l.) als Vertreter des Wirtschaftsforums. Foto: Vornhusen

Wie diese neuen Wege aussehen können und welche Ziele damit verknüpft sein werden, das erläuterten einige Vertreter des neuen Vorstands des Wirtschaftsforums im WN-Gespräch. Neben Rudolf Berger und Jochen Burlage (langjährige Verkehrsverein-Vorstände) standen auch Christian Murrenhoff und Rolf Möllmann Rede und Antwort.

„Wir verstehen uns als Ideengeber für Politik, Rat und Verwaltung“, bringt Rudolf Berger das Selbstverständnis des Wirtschaftsforums auf den Punkt. Quasi eine Lobby für große Ziele. Und das unter Synchronisierung aller Ortsteile in Warendorf – das ist den Mitgliedern wichtig. „Wir sind kein Parlament und können nicht entscheiden, aber wir können aufzeigen, welche Möglichkeiten diese Stadt hat“, macht Rudolf Berger klar. 89 Mitglieder hat das Wirtschaftsforum bislang auf seiner Liste. „Und es dürfen gerne mehr werden, insbesondere auch aus Industrie und Handwerk“, rufen die Vorstandsmitglieder auf. Nur so könne es gelingen, Sprachrohr zu sein. Was vor Jahren als loser Verbund als Interessenvertretung des Gewerbes begann, hat nun konkrete Formen angenommen. Das Wirtschaftsforum, nun Gesellschafter von Warendorf Marketing, möchte die vier Säulen von Warendorf Marketing tatkräftig unterstützen: Marketing, Wirtschaftsförderung, Tourismus und Veranstaltungsplanung.

Rolf Möllmann greift die Themen Tourismus und Wirtschaftsförderung beispielhaft heraus. „Wir möchten auf die Probleme der Unternehmer eingehen und wirtschaftliches Denken in die Prozesse einbringen.“ Auch der Tourismus sei ein wichtiges Pfund – die Wertschöpfung daraus, insbesondere auch aus dem Alleinstellungsmerkmal Pferd, sei immer sinnvoll. Mit der Hilfe intensiver Netzwerkarbeit mit Blick auf die lokale Wirtschaft auf der einen Seite und den kurzen Wegen zur Verwaltung und Warendorf Marketing auf der anderen Seite möchte das Wirtschaftsforum in Zukunft arbeiten. Worauf die Vorstandsmitglieder dabei setzen, das sind „Landmarken“. Langfristige Perspektiven und Ziele für Warendorf aufzeigen und konsequent verfolgen – das Wirtschaftsforum ist sich sicher, dass die Warendorfer damit begeisterungsfähig bleiben oder besser: es verstärkt werden. „Luft nach oben“, ist da eine ganze Menge ist Christian Murrenhoff sicher. Als großes Ziel, das zugleich ein Instrument für die Verstärkung des „Wir-Gefühls“ in Warendorf sein kann, sehen die Vertreter des Wirtschaftsforums die Landesgartenschau 2023 (Bewerbungsfrist 1.3.2018), aber auch die Fortschreibung eines Infrastrukturpakets für Warendorf. „Wir dürfen Maßnahmen, die wir uns wünschen, nicht aus den Augen verlieren“, sagt Rolf Möllmann. Rudolf Berger bringt ein Bild ins Spiel: „Es ist wie mit dem Schweinchen, der kleinen Zielkugel beim Boule“, die man im Visier hat. An dieses Ziel müssen wir so nah wie möglich herankommen.“

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