Zum Geißberg
Günstigere Lösung gesucht

Milte -

Vor allem aus Sorge um die Sicherheit ihrer Kinder hatten Anwohner der Straße Zum Geißberg in Milte den Antrag gestellt, ihre Straße, eine Sackgasse ohne Bürgersteige mit Wendehammer, als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen.

Mittwoch, 13.05.2015, 20:05 Uhr

Geht es nach den Anliegern müsste die Straße „Zum Geißberg“ verkehrsberuhigt werden, weil das Verkehrsaufkommen in den vergangenen Jahren enorm zugenommen habe. Das Foto zeigt die Straße vom Wendehammer aus. Zumindest gestern Morgen hielt sich der Verkehr hier in Grenzen.
Geht es nach den Anliegern müsste die Straße „Zum Geißberg“ verkehrsberuhigt werden, weil das Verkehrsaufkommen in den vergangenen Jahren enorm zugenommen habe. Das Foto zeigt die Straße vom Wendehammer aus. Zumindest gestern Morgen hielt sich der Verkehr hier in Grenzen. Foto: Brocker

„An dieser Straße wohnen in den insgesamt 17 Haushalten u. a. zwölf Kinder und 17 Personen über 60 Jahre, wobei letztere häufig ihre Enkelkinder zu Gast haben. Da das Verkehrsaufkommen auch in dieser Straße in den letzten Jahren enorm zugenommen hat und alle Verkehrsteilnehmer die gesamte Straßenseite benutzen, sehen wir eine wachsende Gefährdung der Fußgänger und Radfahrer, insbesondere die der Kinder und älteren Menschen“, heißt es in der Antragsbegründung.

Die Antragsteller mussten sich von Doris Krause , Sachgebiets- und Teamleiterin Bauordnung, Stadtplanung und Denkmalpflege, am Dienstag im Bezirksausschuss belehren lassen, dass es für die Straßenverkehrsbehörde nicht damit getan sei, ein Straßenschild aufzustellen. Die Straßenränder müssten komplett umgestaltet und gepflasterte Parkflächen eingerichtet werden.

Genau das wollen die Anlieger aber nicht. In ihrem Antrag hatten sie ausdrücklich geschrieben, dass sie aus Gründen der Sicherheit und zur Kostenvermeidung keine Fahrbahnschweller, sondern lediglich das Spielstraßen-Schild wünschten.

Den Anwohnern gehe es vor allem um eine optische Verjüngung der Straße im Eingangsbereich, stellte Christa Pigulla für die SPD-Fraktion klar: „Eine optische Einengung würde ihnen schon reichen.“ Die SPD hat inzwischen beantragt, dass die Verwaltung gemeinsam mit den Bürgern nach einer weniger aufwendigen Lösung suchen möge.

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