Zirkus Charles Knie in Warendorf
Manege frei für Artisten, Elefanten und Co.

Warendorf -

Zum Zirkus Charles Knie gehören knapp 100 Tiere, 98 Mitarbeiter sowie 170 Fahrzeuge inklusive Zugmaschinen und Anhänger. Die Palette an Tiernummern ist umfangreich und nicht selten exotisch. Mit dabei sind unter anderem Kamele, Zebras, Papageien, Lamas, Tiger und kalifornische Seelöwen. Die Elefantendarbietung wurde sogar vor Kurzem in Monte Carlo ausgezeichnet. „Das ist schon etwas ganz  Besonderes und eine große Ehre“, sagt Zirkussprecher Patrick Adolph nicht ohne Stolz.

Dienstag, 19.05.2015, 18:05 Uhr

Gestern am frühen Morgen wird auf dem Lohwall geschraubt, gebohrt und gehämmert. Es gilt, ein 38,5 Meter hohes Zirkuszelt aufzubauen. Doch für die Mitarbeiter vom Zirkus Charles Knie ist das kein Problem. Da sitzt jeder Handgriff. Schließlich werden die zahlreichen Teile Jahr für Jahr rund 50 Mal zusammengesetzt und wieder auseinandergenommen. Von März bis November gastiert der nach eigenen Angaben „beliebteste Zirkus Europas“ in ebenso vielen Städten. Exakt 1438 Besucher, so viele passen nämlich in das Zelt, haben heute und morgen in Warendorf Gelegenheit, spektakuläre Shownummern zu bestaunen und dabei Zirkusluft zu schnuppern.

Der Zirkus zeigt neben Artisten-Darbietungen auch Showeinlagen mit Tieren aus aller Welt, darunter Elefanten, Tiger und Seelöwen.

Die Premierenvorstellung, heute um 15.30 Uhr richtet sich speziell an Familien und lockt mit dementsprechend günstigen Eintrittspreisen. Um 19.30 Uhr folgt eine Abendvorstellung und am morgigen Donnerstag gibt es noch eine Show um 15.30 Uhr.

Zum Zirkus gehören knapp 100 Tiere, 98 Mitarbeiter sowie 170 Fahrzeuge inklusive Zugmaschinen und Anhänger. Die Palette an Tiernummern ist umfangreich und nicht selten exotisch. Mit dabei sind unter anderem Kamele, Zebras, Papageien, Lamas, Tiger und kalifornische Seelöwen. Die Elefantendarbietung wurde sogar vor Kurzem in Monte Carlo ausgezeichnet. „Das ist schon etwas ganz  Besonderes und eine große Ehre“, sagt Zirkussprecher Patrick Adolph nicht ohne Stolz. Die Tiere sind während des Aufenthaltes je nach Bedarf in weitläufigen Käfigen oder Bassins untergebracht. Seelöwendame „Steffi“ und ihr Partner „Kulus“ wohnen etwa in einem ganz nach ihren Bedürfnissen umgebauten Wagen. Für sie wird extra ein 12,5 mal 6,5 Meter großer Pool aufgestellt, der 100 000 Liter Wasser fasst. „Alle Tiere können entscheiden, ob sie im Gehege beziehungsweise im Wasser oder lieber im Wagen sein möchten. Die Türen stehen offen“, erläutert der Zirkussprecher und weißt damit die Vorwürfe der Tierquälerei zurück. Die Haltung und Dressur von Wildtieren werde regelmäßig von verschiedenen Tierschutzorganisationen kritisiert, weiß Patrick Adolph. Für die heutigen Vorstellungen hat eine Gruppe von Tierschutzaktivisten Mahnwachen vorm Zirkuseingang angekündigt. Für den Zirkus ist das nichts Neues. Immer wieder komme es in Städten zu Aktionen oder wie jüngst in Warendorf auch zu Überklebungen und Zerstörungen von Plakaten.

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