Münsters Oberbürgermeister und Warendorfs Landrat im Westpreußischen Landesmuseum
„Enorme Strahlkraft für die Region“

Warendorf -

Die museale Darstellung der deutschen Geschichte gelingt hier richtig gut“, war Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe am Ende des Rundgangs begeistert. In Zukunft wollen er und Landrat Dr. Olaf Gericke weiter für das Westpreußische Landesmuseum werben. Beide hoffen, dass das Museum weiterhin so gut angenommen wird und noch viele Besucher den Weg in das ehemalige Kloster in Warendorf finden und sich für die westpreußische Geschichte interessieren.

Samstag, 18.07.2015, 11:07 Uhr

Gemeinsamer Rundgang durchs Westpreußische Landesmuseum: (v.l.) Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Siegfried Sieg, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, die stellvertretende Museumsleiterin Jutta Fethke, Landrat Dr. Olaf Gericke und der Vorstandsvorsitzende der Kulturstiftung Westpreußen, Professor Dr. Erik Fischer.
Gemeinsamer Rundgang durchs Westpreußische Landesmuseum: (v.l.) Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Siegfried Sieg, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, die stellvertretende Museumsleiterin Jutta Fethke, Landrat Dr. Olaf Gericke und der Vorstandsvorsitzende der Kulturstiftung Westpreußen, Professor Dr. Erik Fischer. Foto: Wiening

Hoher Besuch im Westpreußischen Landesmuseum . Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und der Landrat des Kreises Warendorf , Dr. Olaf Gericke , besuchten das Museum im ehemaligen Franziskanerkloster. Beide waren der Einladung des Vorstandsvorsitzenden der Kulturstiftung Westpreußen, Professor Dr. Erik Fischer, und dem Vorsitzenden des Stiftungsrates, Siegfried Sieg, gefolgt.

In einem Rundgang durch das Gebäude erklärten Fischer und Sieg zusammen mit der stellvertretenden Museumsleiterin Jutta Fethke den Aufbau des Museums und brachten den beiden Gästen die Geschichte Westpreußens näher. „Hier mal vorbeizuschauen, habe ich mir schon lange vorgenommen. Dass das Landesmuseum nach Warendorf gekommen ist, war eine tolle Wahl. Ich glaube, das ist auch für die Stadt ein echter Gewinn“, sagte Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und fügte hinzu: „Nach Wolbeck jetzt Warendorf. Wir sind froh, dass das Museum im Münsterland geblieben ist. Es hat eine enorme Stahlkraft für die ganze Region.“

Interessiert lauschten Lewe und Gericke den Ausführungen der drei Experten und waren sehr begeistert von den schönen Räumen, den tollen Installationen und der Reduktion aufs Wesentliche. „Hier wird auch deutlich, was für schlimme Auswirkungen Kriege haben“, zeigte sich der Landrat beeindruckt. „Da ist es gut, dass wir dieses Museum haben. Wenn es diese Aufbereitung der Geschehnisse nicht geben würde, würde sich das in der Zukunft rächen. Das Museum ist also auch ein Friedensort“, fügte Lewe hinzu und freute sich, dass das Museum die Rolle der westpreußischen Kultur, die Geschichte der Vertriebenen und auch der Aussöhnung so toll darstelle.

Die museale Darstellung der deutschen Geschichte gelingt hier richtig gut“, war Münsters Oberbürgermeister am Ende des Rundgangs begeistert.

In Zukunft wollen er und Gericke weiter für das Landesmuseum werben.

Beide hoffen, dass das Museum weiterhin so gut angenommen wird und noch viele Besucher den Weg in das ehemalige Kloster in Warendorf finden und sich für die westpreußische Geschichte interessieren.

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