8. Jahrgang der Städtischen Gesamtschule zieht ins Schulviertel
Drei Schulen unter einem Dach

Warendorf -

Nach den Sommerferien schickt die Städtische Gesamtschule die ersten Achtklässler ins Schulviertel an der Von-Ketteler-Straße. Das sind sieben Klassen mit insgesamt 135 Schülern. In der Realschule werden nach den Sommerferien noch 250 Schüler in zehn Klassen unterrichtet. Die Hauptschule hat noch fünf Klassen mit knapp 100 Schülern. Zwei Jahre lang sind dann drei Schulsysteme unter einem Dach. Die Gesamtschule hat zwei Standorte.

Dienstag, 04.08.2015, 23:08 Uhr

Ruhe vor dem Ansturm: Nach den Sommerferien bezieht der 8. Jahrgang der Städtischen Gesamtschule erstmals seinen Standort im Schulviertel an der Von-Ketteler-Straße und zieht mit unter das Dach des Gebäudes der Von-Galen-Realschule und der Hauptschule Hinter den drei Brücken. Drei Schulen unter einem Dach.
Ruhe vor dem Ansturm: Nach den Sommerferien bezieht der 8. Jahrgang der Städtischen Gesamtschule erstmals seinen Standort im Schulviertel an der Von-Ketteler-Straße und zieht mit unter das Dach des Gebäudes der Von-Galen-Realschule und der Hauptschule Hinter den drei Brücken. Drei Schulen unter einem Dach. Foto: Manfred Jahreis/Aboutpixel

Das Umzugskarussell der städtischen Schulen kommt noch einmal ins Drehen. Nach den Sommerferien bezieht der 8. Jahrgang der Städtischen Gesamtschule erstmals seinen Standort im Schulviertel an der Von-Ketteler-Straße und zieht damit unter das Dach des Gebäudes der Von-Galen-Realschule und der Hauptschule „Hinter den drei Brücken“. Zwei Jahre lang sind dann drei Schulsysteme unter einem Dach.

Die Realschule und die Hauptschule sind auslaufende Schulen. 2017 wird es beide Schulformen in Warendorf nicht mehr geben. Diese Lücke schließt dann die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe (5 bis 13 ), die bereits jetzt die Räumlichkeiten am ehemaligen Hauptschulstandort an der Kapellenstraße für die Jahrgänge 5 bis 7 komplett nutzt.

Nach den Sommerferien schickt die Gesamtschule die ersten Achtklässler ins Schulviertel an der Von-Ketteler-Straße. Das sind sieben Klassen mit insgesamt 135 Schülern. In der Realschule werden nach den Sommerferien noch 250 Schüler in zehn Klassen unterrichtet. Die Hauptschule hat noch fünf Klassen mit knapp 100 Schülern.

Die Logistikplanungen sind abgeschlossen, sieht Schulamtsleiter Udo Gohl dem Schulstart am Mittwoch (12. August) gelassen entgegen: „Verwaltungs- und klassentechnisch sind alle drei Schulen arbeitsfähig. Es wird ein Sekretariat und drei Büros für die didaktische Leitung geben.“

Besetzt werden zum Schulstart jedoch nicht alle Büros sein. Unbesetzt, so Gohl sei noch die Stelle des Abteilungsleiters für die Jahrgangsstufe 8 der Gesamtschule. Auch die Stellenbesetzung für die didaktische Leitung (erweitere Schulleitung) laufe noch.

Die Hauptschule „Hinter den drei Brücken“ wird zum neuen Schuljahr keine eigene Schulleitung mehr haben. Nach nur einem Jahr hat Schulleiterin Susanne Ben Achour die Hauptschule verlassen und übernimmt die Leitung einer Grundschule in Münster-Handorf. Elisabeth Suer, Schulleiterin der Realschule, wird mit einem gewissen Stundenanteil auch verantwortlich für die Hauptschule sein. Ihr zur Seite steht Armin Düpmeier, zweiter Schulleiter der Realschule.

Die achte Klasse der Gesamtschule zieht ins Obergeschoss, in der Mitte des Schulgebäudes ist die Realschule untergebracht und im Erdgeschoss die Hauptschule. Gohl: „Vieles läuft gemeinsam, aber so hat jede Schulform ihren eigenen Kernbereich.“ Die Gesamtschüler werden in Absprache mit den Realschülern die Fachräume nutzen. Entspannung sowohl bei der Nutzung der Klassenräume als auch bei der Schülerbeförderung, so Gohl, bringe der Unterricht im 60-Minuten-Takt, den jetzt alle drei Schulen haben. Alle drei Schulen sind im Ganztag. Haupt- und Realschüler haben an drei Nachmittagen Unterricht, die Gesamtschüler an vier Nachmittagen in der Woche.

Vorbereitet auf die Gesamtschüler sei auch das „Bistro 32“ im Schulviertel, so Gohl. Der Schulamtsleiter rechnet mit einem Anstieg der täglichen Essensausgabe. Bislang wurden 320 Essen zeitversetzt ausgegeben. Hauptnutzer des Mittagsangebots ist das Gymnasium Laurentianum, das mit den Klassen 5 und 6 geschlossen das Mittagessen einnimmt. Das wird künftig ab 12.15 Uhr der Fall sein. Den Gesamtschülern stehen die Tische dann ab 12.45 Uhr zur Verfügung.

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