Rosenmontag in Warendorf
So ein Pech!

Warendorf -

Das Risiko wäre einfach zu groß gewesen: Warendorfs Karnevalisten haben auf ihren Rosenmontagszug verzichtet – ganz schweren Herzens. Schließlich steckt ganz viel Herzblut, Zeit und auch Geld in den Vorbereitungen für das närrische Fest des Jahres.

Montag, 08.02.2016, 16:49 Uhr aktualisiert: 08.02.2016, 18:23 Uhr
Der Zug ist ausgefallen, aber Warendorfs Narren mit Prinz Henki an der Spitze feierten trotzdem kräftig.
Der Zug ist ausgefallen, aber Warendorfs Narren mit Prinz Henki an der Spitze feierten trotzdem kräftig. Foto: Wiening

Es hat nicht sollen sein: Aber es war eine gemeinsame Entscheidung von Bürgerausschuss, Stadt und Polizei. Auch Prinz Henki I. betont, dass er zu 100 Prozent hinter der Entscheidung steht. Obwohl es am liebsten ein paar Tränen verdrückt hätte.

Doch die Narren ließen sich nicht unterkriegen und organisierten ein Alternativ-Programm. Motto: „Wir lassen uns den Spaß nicht verderben und lassen „die Kuh fliegen“. Diesmal allerdings nicht in den Altstadtstraßen, sondern im Saal und in den Kneipen. Zwar wurde auch die Party im Festzelt abgesagt, aber im Kolpinghaus, das die Formationen der WaKaGe dann zum Hauptquartier machten und nach einem Sternmarsch durch die Stadt enterten, war schnell „der Bär“ los. Der frischgebackene Ehrensenator Peter Scholz schmiss schon mal ein Fass – und in den Kneipen tummelten sich dann all die Narren, die auch ohne Zug nicht auf Party verzichten wollten.

Rosenmontag ohne Rosenmontagszug

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Prinz Henki immer mittendrin: Er machte sich mit seinem Anhang auf große Tour durch die Gaststätten. Die 2000 Frikadellen, die er eigentlich vom Prinzenwagen unters Volk bringen wollte, müssen jetzt jedoch anders verteilt werden. Ein großes Paket ging schon mal an die Wärmestube.

Ärgerlich nur, dass die Wetterfrösche mit ihren Prognosen so völlig daneben gelegen haben. Mittags gab es in weiten Teilen wunderbar blauen Himmel. Es blieb trocken. Von Sturm keine Rede.

Jetzt fragen sich alle: Wird der Rosenmontagszug nachgeholt? Darüber wird nachgedacht, aber die Entscheidung ist offen. Sie soll nicht übers Knie gebrochen werden. Wenn Neuauflage nicht geht, gibt es für Prinz Henki vielleicht eine Alternative: Ein Rosenmontagszug 2017, bei dem zwei Prinzen sich bejubeln lassen. Wäre mal ganz was Neues.

Der Zugausfall dieses Jahres ist der dritte in der Warendorfer Karnevals-Historie: 1990 war ebenfalls das Wetter Grund für die Absage, und 1991 lag‘s an der Politik. Damals machte der Golfkrieg der WaKaGe einen Strich durch die Rechnung.

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