Der neue Platz ist fertig
Kunstrasen mit kirchlichem Segen

Freckenhorst -

Die kleinsten durften als Erste: Mit einem Spiel der jüngsten Fußballmannschaften des TuS Freckenhorst, der U10 gegen die U11, wurde der Kunstrasenplatz am Feidiek am Sonntag offiziell in Betrieb genommen.

Sonntag, 29.05.2016, 17:05 Uhr

Freude über die Eröffnung des neuen Fußballplatzes am Freckenhorster Feidieck: Rainer Kieskemper (Förderverein TuS), Angelika Schmiele (Vorsitzende TuS Freckenhorst) und Bürgermeister Axel Linke.
Freude über die Eröffnung des neuen Fußballplatzes am Freckenhorster Feidieck: Rainer Kieskemper (Förderverein TuS), Angelika Schmiele (Vorsitzende TuS Freckenhorst) und Bürgermeister Axel Linke. Foto: Engbert

Das Spiel stand im Rahmen des Festtages zur Einweihung des WSH-Stadions auf dem Programm.

Kirchlichen Segen erhielt der Kunstrasenplatz durch Pfarrer em. Helmut Hortmann , selbst versierter Fußballfan, der symbolisch für die ganze Sportanlage einen Elfmeterpunkt mit Weihwasser segnete, damit „beim Elfmeterschießen sowohl die Sieger demütig, wie auch die Verlierer nicht ängstlich werden“, so Hortmann.

Zuvor hatten Angelika Schmiele als Vorsitzende des Sportvereins, Rainer Kieskemper als Vorsitzender des Förderkreises und Bürgermeister Axel Linke das Wort ergriffen und sich bei allen bedankt, die das Projekt am Feidiek ermöglicht haben. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 520 000 Euro, und sind damit deutlich niedriger als die geplanten 565 000 Euro, wie Bürgermeister Axel Linke erläuterte. Neben städtischen Geldern und Sponsorenbeiträgen hat auch der TuS einen Eigenanteil geleistet.

Vor dem „Brocken an Eigenleistung“ habe sie im Vorfeld schon Respekt gehabt, erinnerte sich Angelika Schmiele. „Aber sehr schnell waren meine Sorgen verflogen – ich hatte die Fußballer unterschätzt“, würdigte die Vorsitzende das Engagement der Sportler: „Ihr verdient alle unseren größten Respekt für Euren Einsatz!“ Doch sie dankte auch den Sponsoren für die finanzielle Unterstützung: „Jederzeit konnten wir während der Bauphase auf ihre Unterstützung hoffen.“ Sie erinnerte auch an den im Dezember verstorbenen Günter Schröer, der sich besonders um den Platz verdient gemacht hat und seine Fertigstellung im Oktober noch erleben durfte.

Schmiele würdigte den neuen Platz nicht nur wegen seines Nutzens für den Verein: „Was hier entstanden ist, soll nicht nur eine funktionelle und moderne Sportstätte sein, sondern auch ein Beispiel dafür, was Großartiges geleistet werden kann, wenn eine starke Gemeinschaft sich ein Ziel setzt und zupackt, um es zu erreichen!“

Seinen Mitstreitern im Förderverein dankte Rainer Kieskemper für die Zusammenarbeit. Auch er dankte den Sponsoren und freute sich, dass der Platz bereits ein Jahr vor der Planung eingeweiht werden konnte: „Eine bessere Jugendarbeit kann man sich nicht vorstellen!“

Bei einem Fußballspiel durften dann auch die Sponsoren sowie die Lokalpolitiker und Verwaltungsmitarbeiter zeigen, dass sie sich nicht nur für, sondern auch auf dem Platz einsetzen können.

Begonnen hatte der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück am Feidiek. Rund 120 Gäste hatten sich an den Tischen unter den Regenschirmen zum Frühstücken versammelt.

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