Fehler im Warendorfer Wasserwerk?
Keime im Trinkwasser: Es wird weiter gechlort

Warendorf -

Bei den im Trinkwasser gefundenen bakteriologischen Auffälligkeiten handelt es sich, wie bereits berichtet, um coliforme Keime ohne fäkalen Ursprungs. Die Schutz-Chlorung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt. Die Ursache ist jedoch weiter unklar. Wie Lea Korthals auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, konnte aber bereits eine Stelle lokalisiert werden, die mit den Auffälligkeiten im Wasser in Verbindung gebracht werden könnte.

Dienstag, 30.08.2016, 10:08 Uhr

Fehler im Warendorfer Wasserwerk? : Keime im Trinkwasser: Es wird weiter gechlort
(Symbolbild) Foto: colourbox.de

Im Warendorfer Trinkwasser wurden Bakterien festgestellt. Betroffen ist Warendorf mit den Ortsteilen Freckenhorst , Einen und Müssingen. Seit dem 15. August wird dem Trinkwasser deshalb eine gering dosierte Menge Chlor zugeführt. In Zahlen ausgedrückt: 0,1 Milligramm pro Liter.

„Die Dosierung wurde seitdem nicht erhöht. Die Qualität des Trinkwassers ist durch die Chlorzugabe nicht beeinträchtigt“, so Lea Korthals von den Stadtwerken. Bei den im Trinkwasser gefundenen bakteriologischen Auffälligkeiten handelt es sich, wie bereits berichtet , um coliforme Keine ohne fäkalen Ursprungs.

Die Schutz-Chlorung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt. Im Rahmen der Ursachenklärung und zum Schutz der Bevölkerung werden zurzeit weitere Proben entnommen.

Stadtwerke bitten um Geduld

Die Ursache ist jedoch weiter unklar. Wie Lea Korthals auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, konnte aber bereits eine Stelle lokalisiert werden, die mit den Auffälligkeiten im Wasser in Verbindung gebracht werden könnte. Es gibt Hinweise auf einen Fehler im Wasserwerk, vielleicht ein Filter. Denn im Trinkwassernetz, so die Sprecherin der Stadtwerke, sei keine Verschmutzung festgestellt worden.

Es werden weiterhin täglich Wasserproben an verschiedenen Prüfstellen entnommen und im Labor untersucht. Die Prüfergebnisse liegen 48 Stunden später vor.

Erst wenn drei aufeinanderfolgende Proben keine Auffälligkeiten mehr zeigen, kann die Schutzchlorung beendet werden. Die Stadtwerke bitten die Bürger noch um etwas Geduld.

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