Am Holzbach: Baubetriebshof/Rettungswache/Feuerwehr
Drei Projekte – ein Standort

Warendorf -

Der Kreisbauhof, zurzeit an der Wolbecker Straße) soll – sofern die entsprechenden Gremien zustimmen – auf das städtische Baubetriebshofgelände „Am Holzbach“ verlagert werden. Die Stadt Warendorf hat dafür bereits weitere Flächen angemietet. Unter Wahrung ihrer organisatorischen Eigenständigkeit sollen beide Baubetriebshöfe auf einem gemeinsamen Betriebsgelände arbeiten und auf kurzen Wegen miteinander kooperieren: Gemeinsame Nutzung von Maschinen sowie Unterstützung im täglichen Betrieb.

Mittwoch, 07.09.2016, 23:09 Uhr

Die Baubetriebshöfe von Kreis und Stadt wollen gemeinsame Sache machen. Ein interkommunaler Baubetriebshof nimmt konkrete Formen an. Vorteile sieht die Stadt vor allem im langfristig-strategischen Bereich. Mit einer Realisierung in 2017 möchte die Stadt ein erstes von drei Projekten am Standort „Am Holzbach“ realisieren.

Der Kreisbauhof, zurzeit an der Wolbecker Straße) soll – sofern die entsprechenden Gremien zustimmen – auf das städtische Baubetriebshofgelände „Am Holzbach“ verlagert werden. Die Stadt Warendorf hat dafür bereits weitere Flächen angemietet. Die Verwaltung rechnet mit Investitionskosten in Höhe von 400 000 Euro und noch einmal 400 000 Euro an laufenden Kosten. Geld, das im Haushaltsplan 2017 eingestellt werden soll. Der Kreis soll an allen Kosten über eine noch zu kalkulierende Miete beteiligt werden.

Unter Wahrung ihrer organisatorischen Eigenständigkeit sollen beide Baubetriebshöfe auf einem gemeinsamen Betriebsgelände arbeiten und auf kurzen Wegen miteinander kooperieren: Gemeinsame Nutzung von Maschinen sowie Unterstützung im täglichen Betrieb.

Der städtische Baubetriebshof ist in seiner aktuellen Form voll funktionsfähig. Es besteht jedoch in Teilbereichen Sanierungsbedarf (Umkleide/Sanitärbereich).

In einem zweiten Schritt soll der Neubau der DRK-Rettungswache auf dem städtischen Grundstück „Am Holzbach“ (zwischen Baubetriebshof und Feuerwehr ) erfolgen. Hierfür seien jedoch noch die Finanzierungsstrukturen zu klären, heißt in der Verwaltungsvorlage für die Sitzung des Hauptausschusses am kommenden Montag (12. September). Das DRK klagt über räumliche Enge. Da das Gebäude am Holzbach für einen ordnungsgemäßen Betrieb nicht ausreicht, hat das DRK bereits vor Jahren Bereiche (Verwaltung, Lager, Reservefahrzeuge) auf Nachbargrundstücke ausgelagert. Weiter fehle es an Pausenräumen für die Mitarbeiter, an genügend Toiletten und Duschen. Es gibt keine Wasch- und Desinfektionshalle sowie keine Werkstatt. Vor allem aber fehlen Stellplätze für die Fahrzeuge. In den vergangenen zehn Jahren seien die Einsatzzahlen um fast 100 Prozent gestiegen. Waren es im Jahre 2006 sieben Fahrzeuge sind es heute 14. Aktuell beschäftigt das DRK Warendorf 76 Mitarbeiter (darunter 25 Teilzeitkräfte) und 18 Auszubildende.

Das dritte und letzte Projekt, nämlich die Neuordnung der Feuerwehr am Holzbach, soll erst erfolgen, wenn die neue DRK-Rettungswache gebaut ist.

Das Hauptfeuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr soll am Holzbach bleiben. Erweiterungsmöglichkeiten für die Feuerwehr gibt es, wenn das DRK nach dem Neubau seine alte Rettungswache verlässt.

Weiter in der Planung: der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Warendorfer Norden. Im neuen Baugebiet „In de Brinke“ hält die Stadt dafür eine 5000 Quadratmeter große Fläche vor. Die endgültige Standortentscheidung soll jedoch erst dann getroffen werden, wenn die „feuerwehrfachliche Eignung“ des Standorts durch den Bau des dritten Abschnitts der Stadtstraße Nord unterlegt und ein Verbleib der Feuerwehr auf dem Interimsstandort (Brinkhausgelände) nicht mehr möglich ist.

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