Warendorf Küchen
Spitzenkoch Bühner steht mit am Herd

Warendorf -

Drei-Sterne-Koch und Drei-Sterne-Küche: Das passt prima zusammen. Mit Thomas Bühner, dem Chef des Spitzenrestaurants „la vie“ in Osnabrück, hat sich „Warendorf Küchen“ einen echten Star als neues Markengesicht geangelt.

Donnerstag, 22.09.2016, 17:09 Uhr

Kochen gemeinsam ein schmackhaftes Süppchen für „Warendorf“: Stefan Hofemeier, Spitzenkoch Thomas Bühner vom „la vie“ in Osnabrück und Manfred van Ginkel.
Kochen gemeinsam ein schmackhaftes Süppchen für „Warendorf“: Stefan Hofemeier, Spitzenkoch Thomas Bühner vom „la vie“ in Osnabrück und Manfred van Ginkel.

Bühner gehört zu den absoluten Topstars der deutschen Küche , hat seit fünf Jahren drei Michelin-Sterne an der Haustür – mehr geht nicht. Vor allem, wenn man weiß, welch einen Aufwand es kostet, sich so lange an der Spitze zu halten. Für die nächsten Jahren soll er das Aushängeschild der Warendorf Küchenmanufaktur sein. Und Geschäftsführer Manfred van Ginkel freut sich: „Thomas Bühner verkörpert wie kein anderer unsere Werte: Bodenständigkeit und Innovation.“

Die Zusammenarbeit geht einher mit einem Neustart auf mehreren Ebenen, den „Warendorf Küchen“ nach dem abgeschlossenen Insolvenzverfahren durchzieht.

Die Nachrichten waren bekanntlich in der Vergangenheit nicht immer gut – das will van Ginkel auch gar nicht verschweigen: „Aber wir wissen, wo wir hin wollen.“ Der Geschäftsführer ist Optimist: „Unsere Partner sind uns treu geblieben. Es geht positiv weiter“, ist er überzeugt.

Die Restrukturierungsphase des Unternehmens sei abgeschlossen, Altlasten entsorgt. Der Neustart manifestiert sich auch im neu aufgestellten Führungstrio: Mit van Ginkel stehen jetzt Finanz-Geschäftsführer Stefan Hofemeier und Verkaufsleiterin Silke Eckstein in der Warendorf-Küche.

Das Team weiß sich auf einer Linie mit Markengesicht Bühner: „Wir arbeiten mit schönen Materialien und bester Qualität – dieses besondere Gefühl wollen wir gemeinsam vermitteln“, sagt van Ginkel. Mangel an Selbstbewusstsein kann man ihm jedenfalls nicht unterstellen: „Es geht um ein Gesamterlebnis. Alles soll hundertprozentig sein. Wir sind nicht billig, aber wir bauen die beste Küche.“ Manfred van Ginkel ist überzeugt: „Unsere Qualität ist am Markt nach wie vor der Maßstab.“ Damit das so bleibt hat das Unternehmen 1,5 Millionen Euro in die Produktion investiert. Der Falt-Korpus von „Warendorf Küchen“ bleibt ein Alleinstellungsmerkmal: „Bei uns wird nichts getackert, alles ist auf Gehrung geleimt.“

Verkaufsleiterin Silke Eckstein setzt auf eine starke Einbindung der aktuell etwa 65 Handelspartner in Deutschland. Das soll mit diversen Marketingaktivitäten unterfüttert werden. Die Stärkung der Händler wie der Ausbau des Händlernetzes – das Ziel liegt laut van Ginkel bei etwa 75 im Heimatmarkt – stehen als erste Herausforderung des Vertriebsteams auf der Agenda. Den internationalen Markt wird Eckstein dabei nicht aus den Augen verlieren. Immerhin macht „Warendorf“ die Hälfte des Umsatzes im Ausland.

Für Finanzchef Stefan Hofemeier, der Mitte des Jahres zu „Warendorf“ gekommen ist, sind die Turbulenzen der vergangenen Monate jedenfalls kein Thema: „Wir freuen uns, dass die Gesellschafter langfristig mit dem Unternehmen planen.“

Und mit Markengesicht Thomas Bühner, der gerne mit dabei ist: „Man musste mich nicht überzeugen“, sagt er. Man darf das glauben: Er kocht auch in den eigenen vier Wänden seit mehreren Jahren in einer Küche, die „Warendorf“ heißt.

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