Umgehungsstraßen
Gemeinsame Lösung erwünscht

Warendorf -

Zum wiederholten Mal traf man sich mit der IWS (Interessengemeinschaft Warendorf-Süd) und der BVW (Bürgerinitiative Verkehrskonzept Warendorf) in Warendorf. Da es leider Terminschwierigkeiten beim gemeinsamen Informationsabend an der Landvolkshochschule Freckenhorst Anfang Oktober gab, trafen sich Annette Watermann-Krass und Andrea Kleene-Erke, Landtagskandidatin für den Nordkreis und Peter Marberg, SPD Freckenhorst, mit den Akteuren von IWS und BVW, um sich ihre Planungen zur Ortsumgehung Freckenhorst vorstellen zu lassen.

Donnerstag, 10.11.2016, 16:11 Uhr

Sprachen über die vorgeschlagene Ortsumgehungs-Trasse: Theo Aldejohann, Bernhard Kremann, Udo Gohl, Andrea Kleene-Erke, Peter Marberg, Annette Watermann-Krass und Albert Leendertse.
Sprachen über die vorgeschlagene Ortsumgehungs-Trasse: Theo Aldejohann, Bernhard Kremann, Udo Gohl, Andrea Kleene-Erke, Peter Marberg, Annette Watermann-Krass und Albert Leendertse. Foto: SPD

Die Gesprächsteilnehmer sprachen ausführlich über die vorgeschlagene Trasse. IWS und BVW sind einer Meinung: Eine Freckenhorster Ortsumgehung, abgekoppelt von der B64n ist möglich. Dazu stellten die Beteiligten den beiden SPD-Frauen mehrere Varianten vor. „Wichtig ist, unabhängig von den weiteren Planungen einer B64n die Ortsumgehung für Freckenhorst voranzubringen, so die Landtagsabgeordnete Watermann-Krass. Auch Andrea Kleene-Erke sieht in der Loslösung der Westumgehung von der B64n, wie Annette Watermann-Krass , eine große Chance.

Mit den Grundstückseigentümern, die von einer Westumgehung betroffen wären, sei eine große Bereitschaft vorhanden, ihren Trassenvorschlag in dieser Form umzusetzen, berichtete Bernhard Kremann (BVW). „Man sollte auf kommunaler Ebene noch einmal Gespräche mit allen Akteuren suchen und dann gucken, ob man nicht eine gemeinsame Lösung entwickeln kann“, war der Vorschlag von Annette Watermann-Krass. „Auch wir werden“, so Kleene-Erke, „das Gespräch mit den Bürgerinitiativen „Pro Umgehung“ und „Freckenhorster für die Umgehung“ suchen.“ „Was es bedeutet, ein neues Linienfeststellungsverfahren auf den Weg zu bringen, sollte mit dem Ministerium besprochen werden. Gerne bin ich bereit, in dieser Sache zu vermitteln“, betonte Watermann-Krass am Ende des Gesprächs.

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