Jour fixe mit Premiere und Platzmangel
Von Supergirls und Tonköpfen

Warendorf -

Die Supergirls“ Stina Henning, Linn Hoffmann und Emely Kövener von der Yamaha Musikschule Warendorf hatten schon nach den ersten Takten die Herzen des Publikums gewonnen. Die drei Freundinnen singen seit einem Jahr. Ihren ersten Text schrieben sie auf dem Schulweg, geprobt wurde im Kinderzimmer. Der Jour fixe war ihr erster öffentlicher Auftritt.

Montag, 14.11.2016, 17:11 Uhr

Die Supergirls: Stina Henning (10 Jahre), Linn Hoffmann (10 Jahre) und Emely Kövener (12 Jahre) mit Musikschullehrer Marek Herrmann.
Die Supergirls: Stina Henning (10 Jahre), Linn Hoffmann (10 Jahre) und Emely Kövener (12 Jahre) mit Musikschullehrer Marek Herrmann. Foto: Trautner

Der Jour fixe im Dachtheater ist immer ein gern genutzter Anziehungspunkt. Jetzt gab es jedoch selbst auf den Stehplätzen Platzprobleme, so voll war es. Das bemerkte auch das Moderatorenduo Winfried Grohe und André Auer. „Das liegt sicherlich an der November- Tristesse und am Programm“, waren sich beide sicher.

Musiker, Dichter und Sänger haben sich dem Kampf gegen die November-Tristesse gestellt und gewonnen. Und wer dennoch etwas zum Aufwärmen brauchte, war mit dem Cocktail des Monats, einem heißen Apfelsaft mit Schuss, gut beraten.

Im ersten Teil des Programms wechselten sich Musik und Wortbeitrag ab. Das Ensemble aus Querflöten und Harfe der Musikschule Beckum Warendorf unter der Leitung von Tatjana Konegen gab einen stilvollen Einstieg in den Abend. Den 1. Satz aus Hadys D- Dur- Konzert brachten die Schülerinnen in einer eigenen Bearbeitung zu Gehör.

Nach einer kleinen Umbesetzung im Ensemble der Musikschule (das übrigens ein Stipendium als Ensemble bekommen hat), ging es kurzweilig weiter. Das Publikum durfte sich über „Kommt ein Vogel geflogen“ in verschiedenen Variationen freuen.

Kleine Gedichte und Limericks aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland brachte Hubertus Jansen dar. Dazu hatte er seine beiden Bücher „Der Lurch hält durch“ und „Wie es muss“ zur Hand“.

Stimmgewaltig und personenstark meldete sich der A- Capella-Chor „Die Tonköpfe “ aus Münster zu Gehör. Lieder und Pop- Songs aus aller Welt hatten sie mitgebracht.

Dann betraten „Die Supergirls“ die Bühne: Stina Henning (10 Jahre), Linn Hoffmann (10 Jahre) und Emely Kövener (12 Jahre) von der Yamaha Musikschule Warendorf.

Die drei jungen Damen hatten schon nach den ersten Takten die Herzen des Publikum gewonnen. Sie sangen Lieder mit eigenen Texten, die von Freundschaft, Verschiedenheit und Toleranz handelten. Begleitet wurden sie von Marek Herrmann auf dem Keyboard.

Die drei Freundinnen singen seit einem Jahr. Ihren ersten Text schrieben sie auf dem Schulweg, geprobt wurde im Kinderzimmer. Der Jour fixe war ihr erster öffentlicher Auftritt. Der nächste ist auf dem Weihnachtsmarkt in Warendorf.

Bei „Netzflix“ drehte sich, wen wundert es, diesmal alles um die US-Wahl. Kurioses gibt es da ja genug.

Den Abschluss des Jour-fixe-Marathons bildeten die „Ancor Aweigh Boys“ mit echten Shantys und Forbitters. Während Seemannslieder vorwiegend an Land von den „Landratten“ gesungen wurden, erklangen Forebitter an Bord, gesungen von Mitgliedern der Besatzung.

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